14. Oktober 2009

Tischsitten

Tag zehn - Waitomo

Als europäischer Stadtbewohner kann man sich kaum davon abhalten, ständig die Landschaft zu fotografieren, was naturgemäß absolut nicht funktioniert. Selbst meine Finepix kann all die sanft gewellten Hügel, teilnahmslosen Kühe und Wiesen, die mit 120 Sachen am Beifahrerfenster vorbeischießen, nicht angemessen erfassen.



Da das Wetter gerade schlechte Laune hatte bot sich ein Besuch der Waitomo-Höhlen an. Sechzig Meter unter Tage führt der kaum beleutete Spiralgang hinter einer schweren rostigen Eisentür in das Wirrwarr der Ruakuri-Tropfsteinhöhle. Die hat ihren Namen von zwei wilden Hunden, die damals ein paar Maori anfielen, vom ganzen Stamm dann gejagt, getötet und - aufgegessen wurden.
Ganze Arbeit sozusagen.



Ja, das sieht albern aus. Deshalb musste es unbedingt in den Blog.

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