16. Oktober 2009

Fußbodenheizung

Tag zwölf - Orakei Korako

Über waghalsige Straßen und Brücken, die nur breit genug sind für ein Fahrzeug, kommt man zum versteckten/vergessenen/verlorenen Tal Orakei Korako. Da weder Navi noch Landkarte es kennen verdient es seinen Namen, dazu muß man eine kleine Fähre benutzen, um über den Warmwassersee an seinen Eingang zu gelangen.
Geothermale Aktivität findet sich überall in Neuseeland, aber hier ist sie besonders bunt. Die Erde ist gelb und rot, aus tieferen Gesteinsschichten werden Mineralien ausgewaschen, die das Wasser blau, türkis oder orange färben. Kalk ergänzt um weiße, Schwefelalgen um grüne Töne, und überall blubbert und zischt es lustig vor sich hin. Ich war aber am meisten vom warmen bis heißen Wasser angetan, das hier überall aus dem Boden pläschert.








Das nächste Ziel hieß Rotorua, wo wir in einem Vogelresort Kiwis beobachten wollten (die sich bewegende Sorte). Da die Vögel nachtaktiv sind mußten wir bis acht Uhr abends warten, bis sich ein hyperaktives Männchen zeigte. Die Tiere sehen aus wie Fellsäcke mit zwei Beinen und einem sehr langen Schnabel - keine Flügel. Mutter Natur hat einen skurrilen Sinn für Humor.

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