20. Oktober 2009

Die Farbe des Windes

Tag siebzehn - Ahipara bis Auckland

Der Abschied von Beachfront fiel schwer, und das Wetter machte ihn uns nicht gerade leichter. Ich könnte stundenlang das Meer anschauen. Nur das, nicht mehr.
Paul ließ uns nicht ohne ein paar gute Tips für den heutigen Tag auf den Weg, und so folgten wir seinen Markierungen und Notizen bis nach Kohukohu ins Waterline Cafe:



Mitten im Nirgendwo (und das Nirgendwo ist nirgens so nirgend wie in Neuseelands Pampa) findet sich dieses Schmuckstück auf Stelzen an einem See. Burger und Getränke lecker, Cappuccino hervorragend, sogar die leise Hintergrundmusik ist handverlesen. Aber wer um Himmels willen findet denn hierher? Allerdings sind wir ja auch hier...

Auf einer winzigen Fähre über den See, der sich als Meeresarm entpuppte, führte unser Schleichweg weiter nach Omapere und an die See. Hier herrscht das ganze Jahr über mein Lieblingswetter: Sturm. Der Wind weht permanent und stark, zwischen Felsen und schreienden Möwen frage ich mich, welche Farbe ich dem Wind geben würde. Sie müßte leuchtend sein.

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