30. April 2017

Dafuq did I just watch?

Manchmal, nicht sonderlich oft, schnappe ich irgendwo ein Lied auf. In einem Youtube-Video, im Radio oder vorgeschlagen auf meiner Spotify-List. Die Melodie spielt von alleine in meinem Kopf, ab und zu verstehe ich sogar den kompletten Text und irgendwann singe ich mit. Es landet auf einer Playlist und dudelt den ganzen Frühling/Sommer/Herbst/Winter in meinem Kopfhörer.

Und dann kommt der Tag an dem ich das Musikvideo dazu anschaue.

Man könnte meinen es gibt nur zwei Optionen, entweder ist das Video so geil wie das Lied (Rhianna Disturbia) oder es kackt komplett dagegen ab oder sorgt dafür daß man das Lied nie wieder hört (Jungle Drum, Interpret zu Recht vergessen). Heute zeige ich eine dritte Variante: wenn man nach dem Video dasitzt und sich fragt was zum Teufel man gerade gesehen hat.


Mito Hatori: Barracuda (Quelle natürlich Youtube)

Die Bontempi-Orgel im Hintergrund täuscht, es ist kein niedliches Retrolied mit Wohlfühlbotschaft. Sosehr ich die Ästhetik der Farben und Formen liebe, ich träume manchmal seltsame Sachen nachdem ich das Video gesehen habe.


Tame Impala: The less I know the better

Das Video erzählt eine Geschichte in zerbrechlichen sommerlichen Pastellfarben, aber es geht gleich mal explizit zur Sache und wird immer seltsamer. Schöne Menschen die verwirrende Dinge tun und ein melancholischer Soundtrack sorgen für Bilder, über die man zu viel und zu oft nachdenkt.


El Guincho: Bombay

Das muß Kunst sein. Wer von den zwei ersten Videos noch nicht komplett aus der Spur getragen worden ist bekommt hier auf Spanisch den Rest. El Guincho singt eigentlich über eine verflossene Liebe, setzt aber in schneller Folge Bilder zur Melodie welche so symbolgeladen sind daß man mit dem Denken nicht mehr hinterherkommt und nur noch Fühlen kann. Das hallt lange nach. Damit muß man umgehen können.

23. April 2017

Vladislav?

Baby don't hurt me.

Ich gehöre zu den Leuten die prinzipiell später als alle anderen oder zu spät auf den Hype-Train aufspringen, gerne bei Dingen die wirklich, wirklich gut sind und die ich aus Trotz erstmal ignoriere. Seien es Serien, Trendgerichte, Klamottenmarken oder Makeup. Umso erstaunter bin ich jetzt, da ich von einer noch recht neuen Kosmetikmarke relativ begeistert bin und damit irgendwie alleine dastehe.

Es geht mir um L.O.V. aus dem Hause cosnova, die Marke wurde bereits vergangenes Jahr gelauncht und findet sich nur extrem selten auf Beautyblogs wieder. Das kann daran liegen daß das Format Blog am Aussterben ist (siehe meinen letzten Post) oder daß L.O.V. einfach zu langweilig ist für ordendlich Clicktraffic. Und ich meine langweilig im Sinne von klassisch bis tragbar, denn ich habe nicht den Ehrgeiz einen grünen Lippenstift irgendwann mein Eigen zu nennen.

Klassische Farben findet man aber auch bei vielen Luxuslabeln, die mir jedes Jahr mehrmals ernsthaft einzureden versuchen, ein Kirschrot auf den Lippen sei fashion forward. Ja, ich meine Dich, Chanel, mit Deinen schlecht kopierten Chubby Sticks und splitterfreudigen Nagellacken. Seit Particulière ist Dir nichts mehr Neues eingefallen.

Warum also der Post über L.O.V.? Für mich ist die Marke ein hidden champion, obwohl erst seit letztem Sommer auf dem Markt besitze ich schon sechs Produkte von L.O.V., und sie machen mir jedesmal Freude wenn ich sie benutze. Mehr noch, fünf davon sind Lippenstifte, drei aus dieser Gruppe befinden sich in Dauerrotation in meiner Handtasche.

Another fine mess.

Wer die anderen cosnova-Marken essence und Catrice gewohnt ist schreckt erstmal beim Preisniveau von L.O.V. zusammen, da die Lippenstifte alle um die zehn Euro kosten. genau wie die Lidschattenstifte und einige Foundations. Bedenkt man aber, daß l'Oreal, Maybelline, Revlon, Astor und Max Factor gleichviel oder mehr kosten und oft eine - pardon - beschissene Qualität haben kann man nur beeindruckt sein von dem, was man bei L.O.V. für sein Geld bekommt. 

LOVful Shine & Care Lip Stylo

Zuerst meine drei Lieblinge, die ich bereits zur Hälfte aufgebraucht habe und die im fast täglichen Einsatz sind: die LOVful Shine & Care Lip Stylos. Von vorne nach hinten sehen wir Amsterdam, Tokio und Berlin. Die Lippenstifte sind mein ständiger Begleiter im Job und stehen auch immer auf dem Schreibtisch, denn sie pflegen besser als jeder Lippenpflegestift den ich je hatte. Nuxe Rêve de miel eingeschlossen. Und Labello. Und The Body Shop Vitamin E Lip Care Stick. Das Stück kostet knapp neun Euro und kommt in einer Metallhülse mit, wie ich finde, todschickem roten Einsatz. Die Stifte schließen mit einem satten Click und mir ist bisher kein einziger aufgegangen, obwohl ich sie immer lose in die Tasche werfe. Was ich an den Stiften liebe: die Farbe ist nicht deckend, sondern halbtransparent, was bedeutet man kann sie ohne Hilfe eines Spiegels auftragen. 

L.O.V. Lipaffair Color & Care Lipstick

Lipaffair Color & Care Lipstick. Liebe auf den zweiten Blick, ich gebe zu ich habe einen dieser Müller-Gutscheine eingelöst um den ersten Lippenstift zu bekommen. Die Lippenstifte kommen in einer schweren Metallhülse, die über zwei versteckte Magneten sicher schließt. Sehr elegant, wie ich finde. Der hintere Ton ist Silvia's Coral und der vordere Nadine's Berry. Die Lippenstifte haben eine hohe Deckkraft und sind cremig, halten relativ lange und trocknen die Lippen überhaupt nicht aus. Von der Konsistenz her erinnern sie mich an die Rouge in Love-Lippenstifte von Lancôme, nur ohne diesen angestaubten Geruch. Ach ja, und natürlich zu einem Bruchteil des Preises.

The Glacious Stylo Eyeshadow

The Glacious Stylo Eyeshadow. Irgendjemand bei L.O.V. hat einen Narren am Wort "Stylo" gefressen, ich sehe dabei immer die Gorillaz durch die Wüste rasen. Verfolgt von Bruce Willis. In einer extrem geilen Karre. Ich schweife ab. Den Stick gibt es für knapp zehn Euro in schimmernden oder matten Farben, im Bild sehen wir die natürlich schimmernde Variante Lunar Shine. Allein wegen des Namens schon eine Schönheit. Der Lidschatten hat eine sehr ungewöhnliche Textur, irgendwas zwischen Creme und Gel, und: er kühlt beim Auftrag. Ist im Sommer extrem angenehm, wobei ich noch ein paar sommerliche Farben im Angebot vermisse. Er schließt ebenfalls mit einem satten Klick, die Verpackung ist aber aus Kunststoff, womit ich kein Problem habe. Lidschatten nachlegen gehört nicht zu meinen außer-Haus-Aktivitäten.


Schatten und Sonne.

Damit ihr eine Vorstellung der Farben in real life habt hier Swatches auf meinem zauberhaften linken Unterarm. Links schattig, rechts sonnig haben wir von unten nach oben:
The Glacious Stylo Eyeshadow Lunar Shine: ein schwer zu beschreibendes Schlammkhakitaupe, männliche Augen sehen darin ganz klar ein Bronze. Ich brauche keinen Primer dafür, die Farbe hält sehr gut auf meinen Lidern und irritiert meine dort extrem empfindliche Haut nicht. Nach vier Stunden kriecht er ein wenig in die Lidfalte, bleibt aber auf dem Restlid genauso farbstark wie beim Auftrag. Überhaupt der Auftrag: der Stift gleitet völlig widerstandslos über das Lid, was ich von einigen anderen Stiften in meinem Besitz nicht behaupten kann. Wer rupft schon gerne an der dünnsten Haut die er im Gesicht hat? Ich harre auf mehr Farben.
LOVful Shine & Care Lip Stylo: Berlin war meine erste Farbe und der Beginn dieser leidenschaftlichen Affäre, denn hier begann mein persönlicher Hype. Gekauft im Herbst als One-Shot-Try eine wunderbare Farbe zwischen Beere und Pflaume, nicht zu rot und nicht zu lila, genau richtig für meine blasse Haut und die dunklen Augen und Haare. Wenn ich ihn verlegt hatte wurde ich nervös, denn selten waren meine Lippen so gepflegt in der Winterzeit. Gleich daneben Tokio, eine Farbe wie Erdbeersorbet, etwa auf halben Wege zwischen rot und pink. In der ersten Frühlingshälfte mein Favorit, bringt die helle Winterhaut langsam Richtung Sommer und ergänzt sich wunderbar mit meinem Clinique Pop-Blush in Berry. Dritter im Bunde Amsterdam, ein warmes Koralle welches mich in den Sommer begleiten wird. Es sind winzige goldene Glimmerpartikel darin, die ich nach dem Auftrag nicht mehr sehen kann, welche aber meine Lippen noch ein wenig voller aussehen lassen. Paart sich gut mit dem ersten optimistischen Bronzer des Jahres.
Lipaffair Color & Care Lipstick: Silvia's Coral war im Sommer mein Abendbegleiter wenn es in den Biergarten, die Friedrichsau oder zu Freunden auf Balkon oder Dachterrasse ging. Ein sattes, gedecktes Korallrot mit braunem Unterton, der den Teint etwas wärmer erscheinen läßt. Perfekt in Kombination mit kupferfarbenem Lidstrich. Nadine's Berry ist ein Waldbeerenton mit einem guten Schuß Brombeere, was ihn recht dominant macht. Ich habe die Farbe gern im Herbst getragen, wenn wir abends mal ausgegangen sind. Die Lippenstifte halten erstaunlich viel aus, sie sind aber nicht kußfest und man muß nach dem Essen auf jeden Fall nachlegen. Dafür verblassen sie sehr gleichmäßig, was nicht jeder Drogerie-Lippenstift von sich behaupten kann.


Gestern erst wollte ich mir noch ein, zwei Produkte kaufen, da aber ganz Ulm auf die Idee gekommen zu sein schien genau zu dieser Zeit auch einkaufen zu wollen habe ich den Plan auf den nächsten Montag verschoben. Zur Zeit liebäugele ich mit einem der Concealer und einem Lipliner, ein Produkt das ich noch nie besessen habe. Ich habe irritiert festgestellt daß einige der Lipaffair-Lippenstifte aus dem Sortiment verschwunden sind (Ayann's Orchid hätte ich mir sehr gerne noch angesehen), und ich muß darauf achten einen eventuellen Abverkauf der Produkte, die ich schon habe, nicht zu verpassen, da ich diese unbedingt bunkern will. 
Die eine oder andere unspektakuläre LE ist auch schon angeboten worden, bisher hat mich aber noch nichts gereizt. Außerdem bin ich mit dem zufrieden, was ich habe. Fazit also bisher

+ Preis-Leistungsverhältnis hervorragend bis kaum zu schlagen
+ alle Produkte bisher sehr angenehm
+ Lippenstifte pflegend bis sehr pflegend
+ wertige Verpackung
+ alle Produkte sind eingeschweißt, Tester zu fast allem vorhanden (nicht für die Nagellacke)

- schreiben leider immer einen halben Roman auf ihre Verpackungen
- nehmen Produkte aus dem Sortiment ohne mir Bescheid zu sagen


Ich muß sagen L.O.V. hat bei mir Catrice total den Rang abgelaufen, und ich bin froh daß cosnova sich in dieses Segment getraut hat. Bleibt zu hoffen daß sie sich im Markt halten können, die Preise nicht extrem erhöhen und ihre Qualität halten. Bonne chance!





15. April 2017

Backlog

Das Format Blog ist tot, zumindest hört man diese Meinung immer wieder. Was soll man auch schreiben in einer Netzrealität die anscheinend keinen Mittelweg zwischen Existenzialismus und Volltrivialität kennt? Gibt es noch etwas zwischen dem Sinn des Lebens und dem letzten Primark-Haul? Ich denke schon. Also mache ich hier mal weiter und suche danach. Nicht weil ich es finden will, sondern weil ich schlicht Spaß dran habe zu schreiben.

In den letzten Wochen hat sich enorm viel Plastik und Glasmüll bei mir angesammelt, aber ich konnte ihn einfach nicht wegwerfen ohne darüber zu schreiben. Diese Aufgebraucht-Posts sind in vielen Blog das einzige, was mich noch groß interessiert, denn sie sind oft der letzte Funken Ehrlichkeit in einem Wald von sponsored posts. Ehrlich, jeder zweite Beautyblogger "kooperiert" heute mit einer oder mehreren Kosmetikmarken und hat seine Glaubwürdigkeit verkauft. Wenn ich Werbung lesen will kauf ich mir die Glamour.

Genug gebasht, wenden wir uns den leeren Tuben, Flaschen, Tiegeln und Tüten zu. Und nicht vergessen, alles was ich schreibe ist meine persönliche ungefilterte Meinung und mir ist es völlig egal ob jemand anders eine abweichende hat. Let's roll!

Ihr werdet nicht vermisst werden.

Soap&Glory The Daily Smooth Body Butter - ich stehe extrem auf den Geruch, die BB besitzt eine eher feste Konsistenz, zieht jedoch schnell ein. Man riecht lecker süß und irgendwie nach Sheabutter, eigentlich also ein Nachkaufprodukt. Leider habe ich die Inhaltsstoffe auf Codecheck nachgelesen und die letzten 10% in der Tube weggeworfen, da ich kein Interesse an potentiell karzinogenen Stoffen habe. Würde sich vielleicht gut als Hinweis auf der Tube machen, in schnörkeliger Schrift mit ein paar Herzchen drumrum.
Burt's Bees Milk Handcream - hatte die Konsistenz von Schuhwachs und zog ungefähr genausoschnell ein. Ist mir irgendwann gekippt und ich dankbar dafür. Der Glastiegel ist nett, der Blechdeckel eine schöne aber unbrauchbare Idee. Ich habe mehr Zeit damit verbracht zu versuchen ihn gerade aufzuschrauben als mit dem Produkt selbst. Unbrauchbares Produkt in einer unbrauchbaren Verpackung.
Kiehl's Lip Balm SPF15 - vor Jahren dem Hype erlegen und Geld verbrannt. Warum waren alle so scharf darauf, 15 € für gefärbte Vaseline auszugeben? Das Zeug zieht nicht ein und rutscht nur auf den Lippen rum. Außerdem stinkt es. Ich werfe die Tube mit 90% Inhalt weg.
Essie Spa many many mani - stinkt.
Alverde Repair Haarbutter - weiß nicht was sie repariert, quietschende Reifen am Kinderwagen? Hab ich benutzt um meine Haare im Nacken zu pflegen, die Butter fand es besser sie zu verknoten. Riechen tut sie auch nicht gut.
Essie Apricot Oil - gutes Beispiel für gescheiterte Vorsätze. Ich habe das Öl vor zweieinhalb Jahren gekauft und nie benutzt, jetzt riecht es komisch. Noch fast voll, und ich muß es wegschmeißen.
Weleda Iris-Maske - tut nichts und ist inzwischen ranzig geworden. Ein häufiges Sample bei Douglas, wahrscheinlich nicht ohne Grund.
Clinique Mascara - ich weiß nicht welches Produkt genau das ist, ich habe es geschenkt bekommen. War gut, aber mangels Etikett nicht nachkaufbar.
Douglas Hands Nails Feet Cuticle Remover Pen - tut nicht was er soll, kommt jetzt endlich in den Müll.
The Body Shop Colorings Lip Pencil clear - eingetrocknet, hat noch das dunkelgrüne Design, muß also aus den Neunzigern stammen. Wow.
L'Occitane Fleur de cherisier Duschgel - riecht mir zu süß. Kirschblüten sind hübsch, riechen aber schrecklich. Bin da vielleicht zu wenig girly dafür.
L'Occitane Pivoine Creme des mains - Pfingstrosenhandcreme, für Dich gilt das gleiche wie für die Kirschblüten. Stop trying to make this happen!
Annayake masque éclat extreme - ist wirklich gut, aber ich muß schon aus Vernunftsgründen jedes Kosmetikprodukt boykottieren das fast 100 Euro kostet. 


Farblich ansprechende Müll-Kombi.

Argan oil of Morocco Shampoo und Spülung - nein, es heißt nicht Conditioner, da bin ich oldschool. Beides sehr gut, gefällt mir, aber da der orangefarbene Kollege seinen Job genausogut macht, keine Silikone und Parabene braucht und einen Bruchteil kostet kein Dauerengagement in meiner Dusche.
Rituals Touch of Happiness Körpercreme - ein geliebtes Geschenk, das mir den Winter versüßt hat. Duftet dezent, aber den ganzen Tag lang, pflegt gut und zieht schnell ein, tolle Verpackung.
& other stories Body Scrub Sugar Crush - das einzige mit braunem Zucker, ein bißchen Limette, klingt wie der letzte Schluck Caipirinha, roch auch so und machte Spaß beim Benutzen. Leider raus aus dem Sortiment.
Balea Locken Shampoo und Spülung - einer meiner Favoriten und immer auf Lager bei mir.
Rituals Happy Buddha Duschschaum - ein Traum, ist nur immer zu schnell leer.
Rituals Fortune Oil Duschöl - ebenso toll, vor allem bei Winterkälte ein Grund die Dusche noch ein wenig länger nicht zu verlassen.
Batiste Trockenshampoo für dunkelbraunes Haar - die Rettung am eigentlich letzten Tag vor der Haarwäsche. Mein Haupt ziert eine Löwenmähne, ich habe lange und dicke Haare die ewig brauchen um zu trocknen. Das Produkt hier hat mein Leben einfacher gemacht.


Mad flatlay skillz.

Dove go fresh - trotz Aluminium. Es ist einfach nicht ersetzbar. Zur Zeit habe ich ein anderes und das versagt bei Hitze kläglich.
l'Occitane Amande Duschöl - ja der Duft ist geil (riecht nach Apfelstrudel) aber come on, 36 €??!?
Kiehl's Midnight Recovery Oil - hat ewig gehalten, absolut sein Geld wert. Zweite Flasche wartet darauf, daß ich mein Pai Rosehip augebraucht habe.
Roberts Acqua destillata alle rose - mein liebstes Gesichtswasser, drei Flaschen sind noch auf Vorrat, dann muß ich wieder nach Bella Italia.
Alverde Augencreme Augentrost - momentan meine Wahl bei Drogerie-Augencreme, wobei ich mich gerade nach einer unparfümiertem umschaue. 
innisfree jeju daphne blossom hand creme - war toll und hielt erstaundlich lange, mir hat vor allem das Design sehr gefallen.
innisfree green tea serum - vom Sachet zum Produkt zum Nachkaufprodukt. Ich nutze das Serum wirklich gern, ich weiß nicht genau was es tut aber lasse ich es weg erscheint mir meine Haut unreiner.
Balea Reinigungsöl - Öl ist immer sanfter als Makeupentferner oder Mizellenwasser. Ich vertrage noch nicht mal mehr das Sensibio, meine Augen sind einfach zu empfindlich geworden.
l'Occitane Handcreme Sheabutter - duftet sauber und vornehm, ist etwas fester in der Konsistenz und pflegt erstaunlich lange. Meine Wahl bei beanspruchten Winterhänden-
l'Occitane Handcreme Amande - Apfelstrudelgeruch. Macht wirklich gute Laune.
l'Occitane Duschgel Lavande - war mir etwas zu kräuterig, da ist die Weleda-Duschcreme Lavendel doch etwas gefälliger.
Maybelline Fit me Concealer - farblich und von der Konsistenz her super, aber die Verpackung wird so schnell widerlich daß ich die Dinger ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr anfassen will.


Schönheit in Tüten - und Ampullen.

tetesept Badesalz Macadamia Dattel - wärmt über den Duft, toll im Winter.
tetesept Badesalz Pfirsich Vanille - man möchte es essen. Oder trinken. Sollte man aber nicht, ich habs probiert.
CV Hyaluron Booster Ampulle - sehr viel Feuchtigkeit, ersetzt wahrscheinlich das Serum. Leider ist zu viel in der Ampulle, es reicht für zwei Anwendungen, aber wer will schon eine offene Ampulle mit scharfen Glaskanten im Bad aufbewahren?
innisfree Tuchmasken acai berry, rice und rose - alle toll, richen dezent, pflegen wunderbar und zaubern einen wunderschönen Teint. 


Hoffentlich bis bald, oder?



1. Januar 2017

They wanna know...

Für die meisten Menschen ist heute der erste Tag vom neuen Jahr, für mich ist hauptsächlich Sonntag. Nichts für ungut, sich kollektiv bis zwölf Uhr zu betrinken und dann ungestraft Sprengstoff vorm eigenen Haus zünden ist super, aber braucht es wirklich einen willkürlich gesetzten Kalenderanfang dafür? Warum machen wir das nicht jeden Samstagabend?

Sehr positiv finde ich zudem, daß man sich Gedanken über das eigene Leben macht, auch wenn man das eigentlich in regelmäßigen Abständen tun sollte. Ich persönlich frage mich regelmäßig Montagfrüh, was ich hier eigentlich treibe...

Zurück zum Thema, und das sind Neujahrsvorsätze. Ich nehme mir keine, denn mit dem Etikett versehen halte ich mich sowieso nicht an die gutgemeinten, komplett nutzlosen Gedanken, denn meiner Erfahrung nach hat dieses System nicht bewährt. Lieber setze ich mir einige "friendly reminder", die mein überkritisches Selbst daran erinnern, auf was es wirklich in diesem Leben ankommt. Ein paar derselben sind

Mach mehr von dem was Dir Freude macht!

Finde raus, was Du willst, dann finde raus, was Du brauchst.

Hör auf Dich selbst, schließlich kennst Du Dich am längsten und besten.


Das Ausprobieren gehört definitiv zu den Dingen, die mir Freude machen. Schon oft habe ich überlegt, hier im Blog mal Outfits zu posten. Leider sehe ich unter der Woche meistens recht gleich aus, zudem noch uninspiriert, das Licht ist schlecht und der Spiegel nicht geputzt - blabla. Heute hab ich mich mal über die üblichen Zweifel hinweggesetzt und geknipst. Voila:

Who's that girl?

So sehe ich aus wenn ich mal Lust auf Klamotte habe und bei Sonnenschein kurz an die frische Luft möchte, um den Kater zu verscheuchen. Für die meisten nichts Besonderes, für mich ein spektakulärer Ausbruch aus meinem Jeans-Pulli-Muster. Und weil das ein echter Modepost ist darf die Quellenangabe nicht fehlen: die schwarzen Stiefel sind von Pieces und inzwischen sicher sechs Jahre alt, der Rock von Esprit und der Poncho von Uniqlo (Geschenk vom Liebsten!). Da ich versierter Poncho- und Capeträger bin sitzt die Tasche natürlich unter dem Poncho. Der schwarze Kaschmirpulli ist von Christian Berg, die Sonnenbrille ein Knockoff irgendeiner RayBan.


Kamerascheu.

In Großaufnahme sieht man, daß ich mir akkurat die Nägel lackiert habe. Die Farbe heißt "Southern Grazia" und ist natürlich von Essie, mit der Marke komme ich einfach am besten klar. Der schmale roségoldene Ring ist von NewOne, und die Taschenschönheit von Massimo Dutti. Auf dem Foto kann man es vielleicht erahnen: ich mußte furchtbar grinsen.

Ganz um die Vorsätze komme ich also nicht rum, ich will wieder mehr Kreativität in meine Outfits bringen und schlicht Spaß daran haben. Vielleicht schaffe ich es, die hohe Kunst des Moodboarding zu erlernen, oder finde den einen oder anderen Instagrammer/Blogger, der schöne Outfits postet. Empfehlungen sind herzlich willkommen!

30. Dezember 2016

Remis



Das Jahr ist zu Ende, und es wird Inventur gemacht bzw. Bilanz gezogen. Nach Abschluß meines Garderobenexperiments wollte ich nur noch nach Liste kaufen, was hier nachzulesen ist:

An der Zeit

Ach, wie jung und naiv ich doch im Juli noch war... zur Erinnerung, ich wollte mich hierauf beschränken:

1. hellblauer Mantel, am besten aus Wolle
2. Reisetasche, Leder oder Canvas
3. Rucksack, schlicht und klassisch
4. Hemd mit Kravattenprint (das ist dieses kleine blau-marineblaue Muster)
5. Celine Moonbag-Lookalike (halbrunde Crossbodybag), nicht-schwarz
6. Leo-Loafer oder weinrote Lederloafer
7. Kittenheels, Pfennig- oder Keilabsatz
8. Neckholder-BH aus schwarzer Spitze oder Baumwolle, Multistrap
9. Chronograph
10. +X

Heute, am Stichtag, steht es unentschieden zwischen den gelisteten und den ungelisteten Neuanschaffungen der letzten Monate. Im Bild sieht das dann so aus:

Remis

Gleichstand.

Den Rucksack und die Reisetasche habe ich in Personalunion bei IKEA gefunden, das Ding hat sogar Rollen und ein Laptopfach. Praktisch, wenn auch nicht todschick, aber immerhin dezent. Der Chronograph war mein erster Fund, dann kam bald das Hemd mit Kravattenprint dazu, letzendlich die halbrunde Tasche mit Kettenriemchen, die ich wochenlang im Onlineshop gejagt habe.

Erfolglos war ich bei der Suche nach dem hellblauen Wollmantel und den Loafern. Das Exemplar von Esprit, welches ich ein paar Tage dem Onlineshop entliehen hatte, enthielt einfach zu wenig Wolle um als Wollmantel durchzugehen, auch wenn Esprit das anders sehen mag. Die weinroten Loafer von Massimo Dutti sahen schick aus, waren aber so dermaßen unbequem daß ich sie noch nicht mal länger als eine Minute anbehalten wollte. Wer macht sowas und warum? 

Akzeptable Kittenheels scheinen ebenfalls nicht in Mode zu sein, und ich sehe nicht ein mit 10 cm Absätzen ins Büro zu stöckeln. Auch nicht auf Plateaus, herrgottnochmal! Budapester habe ich genug, auch den einen oder anderen Loafer nenne ich mein eigen, aber es muß etwas zwischen flach und lächerlich geben.

Neben der Liste habe ich ein paar unglaublich bequeme und edle Chelseaboots geschossen, und zwar von Gabor, einer Marke, die in meinem Spektrum vornehmlich Omas ausstattet. Mea culpa, ich habe euch Unrecht getan. 
Positiv zu erwähnen sind auch die Gürel von Massimo Dutti, die ich gleich in zwei Farben geholt habe. Qualitativ hochwertige Gürtel sind schwer zu finden, Exemplare mit interessanten Details noch viel seltener. Beide trage ich im ständigen Wechsel, eine gute Investition.
Das senfgelbe Tshirt ist von Esprit und war ein Farbexperiment, das sich als Glücksgriff herausgestellt hat. Man kann mit 37 immer noch Farben entdecken, die einem unvermittelt stehen. Der kleine senfgelbe Münzbeutel ist von Massimo Dutti und kann als mein +X gelten, denn das Ding benötigt kein Mensch, es macht mir aber ungemein Freude. Ich kann noch nicht einmal sagen warum.
Der Schal mit Spatzen ist ebenfalls ein Launekauf, der mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert wenn ich ihn trage. Und das ist einer der besten Gründe, ein Accessoire zu besitzen.
Final hat sich ein Maxikleid ins Bild geschlichen, welches ich noch ein wenig umnähen muß. Dann kann der nächste Sommer aber kommen!

Gut, was ist also das Fazit dieses Versuchs, sich über eine Liste zu bewußterem Konsum zu bringen? Meiner Meinung nach sind Listen nur eine Krücke, um das eigene Verhalten zu hinterfragen und zu kontrollieren, aber eine gute. Sich zu ändern bleibt schwierig, aber machbar ist es auf jeden Fall.



20. Dezember 2016

Impulsverdopplung

Schlechte Angewohnheiten bei anderen zu erkennen ist eine der leichtesten Aufgaben eines Klugscheißers. Sie ihm dann vorzuhalten und ihn anzuleiten, von ihnen abzukommen, bedarf einiger Energie und Zeit. Dasselbe jedoch bei sich durchzuführen ist um einiges schwieriger, und bedarf des doppelten Aufwands: schließlich muß ich mich selbst in den Hintern treten.

Nachdem ich das Thema Klamotten erfolgreich getackelt hatte war ein paar Wochen Ruhe in meinem Oberstübchen, denn ich durfte mich an meinem Erfolg erfreuen. Allerdings bekomme ich es auf Dauer nie hin, mit dem Status quo zufrieden zu sein. Keine Ahnung woher diese Hummeln im Arsch kommen, denn eigentlich bin ich ein fauler Mensch aus Überzeugung.

Beim gedanklichen Freidrehen kam mir das Thema Sucht unter, und ich begann darüber nachzudenken welchen Süchten ich fröhne. Die Klassiker schieden schnell aus: ich rauche nicht (Zigarren paffen zählt nicht, da ist es der Geschmack und der Stylefaktor), ich trinke zwar Alkohol, aber so unregelmäßig daß ich mich oft nicht erinnern kann wann ich das letzte mal was getrunken habe, und auf meinen Morgenkaffee kann ich gut verzichten. Was könnte also meine Sucht sein? Denn zweifelsohne hat jeder Mensch eine. Ich mußte mich nur ein paar Tage beobachten, dann war klar daß die Antwort viel simpler und elementarer war: Zucker.

Soon...

Nun gut, Zucker allein tötet nicht, es ist wie immer die Dosis. Welche bei mir allerdings unkonfortabel hoch war, Schokolade, Kekse, Gummibärchen, Sirup im Kaffee, süße Getränke. Meine Blutzuckerwerte waren auch schonmal besser. Manchmal beobachtete ich geradezu einen Zuckerhunger, dem der Zuckerschock und das Zuckerhoch folgten - ein Schokoriegel, und ich war eine halbe Stunde hochkonzentriert und supereffizient. Danach kam jedoch unweigerlich das Zuckerloch - müde, fahrig, zerstreut. Hört sich doch stark nach Sucht an.

Da ich mir von einem Nahrungsmittel noch nicht einmal Teile meines Lebens diktieren lassen will war es also Zeit für radikale Maßnahmen. Mitte September beschloß ich, den Rest des Jahres auf Zucker zu verzichten und Schokolade, Süßigkeiten allgemein und Kekse komplett zu meiden. Klingt hart, war es am Anfang vielleicht auch, aber wenn man mal eine grundsätzliche Entscheidung getroffen hat läßt sich diese erstaunlich gut umsetzen. Beim Kaffee ist ein Plätzchen dabei? Liegenlassen. Die Kollegin geht in Ruhestand und verteilt Pralinékugeln? Annehmen, für später aufheben, und dann eine Woche danach einer anderen Kollegin schenken. Man bekommt direkt Schokolade geschenkt? In die unterste Küchenschublade und vergessen.

Das ging bis letzte Woche gut, und ich habe in den Monaten tatsächlich nichts vermisst. Eine Hintertür habe ich mir allerdings offengelassen: immer wenn wir essen gegangen sind und mir ein Nachtisch angeboten wurde habe ich diesen auch genommen. Ganz raus aus der süßen Welt wollte ich nicht, so ein hausgemachter Nachtisch hat aber auch eine ganz andere Qualität als ein Industriekeks.

Letzte Woche nun war ich auf einer Weihnachtsfeier und bekam eine Weihnachtstüte geschenkt, darin verschiedene themenbezogene Schokoladenteile einer bekannten lilafarbenen Schokoladenmarke. Genötigt, doch mal zu probieren, nahm ich eine Schokokugel und biß hinein, das erste Mal seit drei Monaten.

Es schmeckte gräßlich.

Wow. In den letzten drei Monaten haben meine Geschmacksnerven anscheinend einen Reset auf Werkseinstellung vorgenommen, jedenfalls schmeckte ich klar und deutlich das Zuviel an Zucker und Fett-Ersatzstoffen heraus. Kakao war kaum vorhanden, es schmeckte überzuckert und zugleich metallisch, fast etwas sauer. Fasziniert von meiner neuen Erkenntnis holte ich zuhause gleich ein paar weitere Exemplare aus der untersten Schublade: Kinder-Bueno, Snickers mini, Kitkat. Alles widerlich, jedes auf seine eigene Art und Weise.

Toll, ich wollte meinen Süßigkeitenkonsum reduzieren, nicht mir Schokolade abgewöhnen! In der Schublade fand sich jedoch auch ein kleines Täfelchen Schweizer Schokolade, was nach dem ganzen Müll wunderbar mundete. Inzwischen habe ich mir die 100g-Variante besorgt und freue mich auf Heiligabend, denn dann muß sie dran glauben. Auch wenn ich mir sicher nicht gleich alles auf einmal reinpfeife. Überflüssig zu erwähnen, daß Gummibärchen und Kekse inzwischen auch bäh schmecken?

Neben dieser Erkenntnis traten noch ein paar angenehme Nebeneffekte auf. Was ich aus dem Experiment mitgenommen habe:

- weniger Zucker läßt zumindest mich besser schlafen, meine Konzentration ist besser und ich bin nicht mehr so träge.

- ich habe fast unbemerkt über vier Kilo abgenommen. Daß meine Hosen nicht mehr zwicken ist mir aufgefallen, trotzdem hat mich die Waage überrascht.

- mein Körper hat eine Fehlschaltung repariert, statt Lust auf Zucker habe ich jetzt Durst. Da ich sowieso viel zu wenig Flüssigkeit zu mir nehme kann das nur gesund sein.

Vor allem der letzte Punkt ist ziemlich verrückt. Ich frage mich, ob es noch andere Menschen gibt, die Durst mit der Lust auf Süßes verwechseln. In der Blackbox die sich mein Hirn nennt passieren viele seltsame Sachen, aber das hier ist sogar für mich bemerkenswert.

19. Dezember 2016

Hit the dumpster

Come on come on
put your radio on
it's Friday night and it won't be long
gonna paint my nails, put my makeup on
it's Friday night and it won't be long
till I -


Ganze Bücher sind über misheard lyrics, falsch verstandene Liedtexte geschrieben worden, und wer einmal die entsprechende Passage im Lied hört bekommt sie nie wieder aus dem Kopf. Ob es nun "Parmesan" in OMCs "How bizarre" ist oder "Nusspli" statt No doubts "Don't speak". Mir geht es mit Sia so, und deshalb hat die heutige Müllsammlung als erste ihrer Art einen eigenen Soundtrack.

Ein halbes Jahr in Plastikverpackungen.

Schwarzkopf Country Colors - nope. Soll einen Rotschimmer fabrizieren, sorgt für Haarausfall. Nie wieder.
The Body Shop Papaya Body Butter - pflegt wirklich gut, zieht schnell ein, duftet dezent und den ganzen Tag nach Papaya, kann ich nur empfehlen. Da ich meine eigene Zuneigung gegenüber Papaya etwas überschätzt habe kommt jedoch keine neue Dose nach.
L'Occitane Karité Fußcreme - aus einem Probeset, macht einen erstaunlich guten Job. Leider nach drei Anwendungen leer, wenn die Fullsize auch so schnell aufgibt werde ich mir eine günstigere Alternative suchen. 
Clarins Lip Balm - ein Wundertübchen, darin enthalten 3 ml, hat aber fast zwei Jahre in meinem Nachttisch gelebt und meine Lippen immer wieder gerettet. Wenn nichts mehr hilft nehmt diesen Balm, und selbst rissige Lippen sind am nächsten Morgen wie neu. Ich habe mir die 15 ml Fullsize gekauft und rechne damit, sie irgendwann meinen Enkeln vererben zu können.
Innisfree Konjac-Schwamm - ein Wunderteil, das leider nicht mehr im Sortiment ist. Was soll das? Man fährt sich mit dem nassen Schwamm durchs Gesicht und spürt erstmal - garnichts. Enttäuschend. Wenn man dann danach die Gesichtscreme aufträgt merkt man daß man noch nie im Leben so glatte Haut hatte. Wow.
St. Tropez After Sun Lotion - ich mache eigentlich keinerlei Aftersun-Pflege, weil ich dafür viel zu faul bin. Eher eine After-Sunburn-Pflege, und die sollte zu 110% aus Aloe vera bestehen weil Autsch. Die Lotion duftete aber wundervoll nach Sommer, deshalb habe ich sie im TK Maxx geschossen. Letzten Endes war sie nicht leer, wurde aber ein Opfer der unpassenden Verpackung, da sich der etwas zähflüssige Inhalt irgendwann nicht mehr aus der Flasche kommen wollte. 20% sind sicher noch drin. Dank Ärgernis kein Nachkauf.
Créme Moana Bodylotion - ein Goodie zu einer französischen Illustrierten (hallo Dienstreise nach Lyon). Halleluja, hat das Zeug nach Tiaréblume gerochen! Zog aber schnell ein und hatte einen sehr guten Pflegeeffekt. Keine Ahnung wie ich an mehr kommen könnte, beim nächsten Straßburgbesuch vielleicht mal danach Ausschau halten.
L'Occitane Huile divine Gesichtsöl Probe - erstaunlich angenehm und ergiebig, roch toll und hat ohne Nebenwirkungen gepflegt. Könnte mal ausprobiert werden, sobald ich meine Ölsammlung (Kiehl's Midnight, Pai Rosehip) aufgebraucht habe.
Balea Reinigungsshampoo - wie alt die Flasche ist sieht man daran daß Balea das Design in der Zwischenzeit schon zweimal geändert hat. Ich wasche meine Haare nicht sehr häufig, zwei- bis maximal dreimal die Woche, dazu verwende ich relativ wenig Shampoo und Spülung, obwohl ich eine massive Löwenmähne auf dem Haupt trage. Das Reinigungsshampoo nutze ich, wenn ich eine Flasche "Normalshampoo" aufgebraucht habe. Die Version von Balea tut wunderbar was sie soll und wird in fünf Jahren unter Garantie nachgekauft, sofern sie dann noch auf dem Markt ist.
Abitima Handcreme für rissige Hände - hatte die Konsistenz von Butter. Kühlschrankfrisch. So rissig können meine Hände gar nicht sein daß ich mir die Creme nochmal besorge. Sorry.
L'Occitane Creme divine Maske Probe - jaja, nicht schlecht.
Peter Thomas Roth Shampoo und Spülung Miniversion - aus dem Hilton in Shenzhen. Tolles Zeug, im echten Leben kaum zahlbar, pflegt aber phantastisch und läßt die Haare wirklich wundervoll glänzen. Riecht außerdem gut. Zu Langzeiteffekten kann ich aber nichts sagen.
Lancaster Sun - Miniversion, die immer mit auf Reisen durfte. Dort dann souverän vergessen wurde. Immer noch halbvoll, ich traue dem Zeug aber nicht mehr. Bye bye.
Catrice Eyebrow Gel aus der 40s Glam LE - das Gel war sicher mehrere Jahre alt, was mir endlich die Frage beantwortet wie lange man braucht um sowas aufzubrauchen. Die Pointe daran ist: ich hab mir damals ein Backup besorgt, weil ich das Bürstchen so toll fand. Nummer zwei ist schon im Einsatz, Nachkauf leider nicht möglich.
Clinique Quickliner for Eyes Mini - der beste. Sogar für meine empfindlichen Augen. Leider ist der Schwabe manchmal ein Depp, und so habe ich die weniger guten Eyeliner erstmal aufbrauchen wollen bevor ich den hier leermache. Also ist das Ding eingetrocknet. Ich Depp.
Balea Locken-Shampoo und Spülung - ich habe zwar keine Locken, dafür aber Wellen, und so kann ich die Extra-Feuchtigkeit gut brauchen. Mein Lieblingsshampoo, ein Vorrat steht schon im Schrank.
Balea Deo sensitiv - Reisegröße, hat aber beim letzten Trip versagt. Daher keine Wiederholung.
Balea Reinigungsöl - auch eines meiner Basisprodukte, das ich sehr gut vertrage und das seinen Job einfach zuverlässig erledigt. Als es vor ein paar Monaten hieß es werde ausgelistet habe ich einen Panikkauf getätigt. Sieben weitere Flaschen stehen im Schrank bereit.
Rituals Happy Buddha Duschschaum - macht wirklich glücklich. Im Winter ein gern gesehener Gast in der Dusche, vor allem in Kombination mit dem Duschöl der gleichen Reihe.
The Body Shop Duschgel Olive - es steht was anderes auf dem Etikett, aber drin war mein Duschgelfavorit Olive. Schäumt toll, ist unglaublich ergiebig und riecht göttlich. Ich muß dringend nachkaufen.
Le petit Marseillais Duschcreme Lait d'olive - die Cremevariante meines Lieblingsduschgels, wenn auch nicht ganz so ergiebig. Duschcremes hat LPM drauf, ich horte bei jedem Frankreichbesuch.
Korres Bodybutter Guave - so riecht mein Sommer, was für ein geiles Zeug! Nicht süßlich-vanillig wie so viele erstickende Sommerdüfte, sondern irgendwie anders - fruchtigherbbergamottigfrisch.
Dove fresh Deo - mein Lieblingsdeo, weil es gut riecht und seinen Job macht. Mehr ist im Bunker.
Tetesept Schaumbad Winter - riecht phantastisch nach Pflaume und warmem Pfeffer, macht viel und stabilen Schaum, trocknet nicht aus. Für mich die Entdeckung des letzten Winters, drei Flaschen sind im Haus. Der Winter könnte lang werden.
Biotherm Oil Therapy Bodylotion - ich liebe das Zeug, vor allem im Herbst/Winter. Zieht schnell ein, pflegt den ganzen Tag, riecht dezent und vornehm. Nur die Flasche zeigt sich extrem widerspenstig, wenn der Inhalt zur Neige geht. Trotzdem, ein immer-wieder-nachkaufen-Kandidat.


Das Jahr ist bald zu Ende, und ich habe nach meiner langen Pause mal wieder Lust neue Projekte anzugehen. In den Tagen zwischen den Jahren sollte ich etwas Zeit zur Muße finden, die eine oder andere Idee schwirrt mir schon im Kopf herum. Bis dahin, und bleibt entspannt.