13. Dezember 2015

Ladies cut

Es sind wiederkehrende Routinen: den Kleiderschrank sortieren. Morgens kaffeetrinkend nicht wissen, was man anziehen soll. Will ich Lippenstift tragen und wenn ja, welchen? Für welche Nagellackfarbe hab ich genug Bock, um die leidige Lackiererei durchzustehen? Abends zu undiszipliniert oder schlicht infantil sein, um den Laptop rechtzeitig wegzulegen und mal in Ruhe die Zeit vorm Zubettgehen erleben. Kennen wir alle. Wird allerdings um einiges cooler, wenn jemand den Soundtrack seines Lebens drauflegt. Und damit wir zur Theorie auch ein paar praktische Beispiele haben kommen jetzt meine fünf liebsten genial geschnittenen Youtube-Videos. Check it out and have a great lazy sunday.

Vivianna does makeup - Autumn capsule wardrobe. Simply love the brits!


Hey Claire - The struggle. Cool cat.


Hey Claire - Favorite lipsticks.


Hey Claire - Favorite Nails Inc. polishes.


Vivianna does makeup - Get un-ready with me.

11. Dezember 2015

Staring at my sun

In case you didn't notice: der Stellerator in Greifswald ging gestern erfolgreich in Betrieb, was uns der kalten Fusion einen Schritt näher bringt. Soon...

Quelle ist Youtube respektive das Max-Planck-Institut. Rock on!

6. Dezember 2015

Stillstand ist die Pest

Moin moin, das mühsame Eichhörnchen ist wieder da.

Ich beiße mir zur Zeit etwas die Zähne an den Restbeständen aus, zudem fließt durch irgendwelche Ritzen Neuware zu. In meiner Verzweiflung habe ich angefangen, Röcke zur Arbeit zu tragen. Prompt bekam ich von einer Kollegin ein Kompliment - für meine Schuhe.

Jahreszeitenmix muß noch separiert werden.

Abgesehen davon daß hier noch einige Sommerklamotten rumlungern hat sich der grauschwarze Faltenrock eingeschlichen, der eigentlich zu den Arbeitsklamotten gehört. Da gibts aber keinen Platz mehr. Ansonsten fehlen die paar superwarmen Pullis, die ich verfrorenerweise die letzten Tage dauergetragen habe, und eine Jeans. Nicht sehr kreativ. Aber ich hab ein paar schicke neue Sachen... was ich nicht sollte.

Nah am Optimum :-)

Arbeitskleidung: bald kann ich blind in den Schrank greifen und irgendwas kombinieren, es wird (fast) immer passen. Vielleicht versuche ich mal den artsy-Look und kombiniere die schwarze Bluse zum schwarzen Anzug oder, total crazy, die navyblaue Bluse zum navyblauen Anzug. Man möchte ja nicht zu Mainstream sein.

In need of curation.

Das dritte Abteil wird momentan als Mantelkabinett mißbraucht, dabei hängen hier auch ein paar Kleider. Wenn die Stange mal Vergangenheit ist und ich eventuell einen Schuhschrank wegreduzieren kann kommt eine Kommode in den Raum, dann fliegen die Schubladenelemente in den Schränken raus. Ziel ist, die Kleider dann zu den Freizeitklamotten zu hängen. Ein bißchen sortieren bringt vielleicht den gleichen Effekt.

Und nun der Panoramablick:

Zauberhafte Leere.

Man sieht immer mehr Boden, auch die Kleiderbügel nehmen ab. Adlerauge hat wahscheinlich schon bemerkt, daß sich vier Neulinge aufs Bild geschlichen haben. Alle tragen noch ihr Preisschild, ich schreibe noch einen Extrapost zu ihnen. Erfolgreich reduziert habe ich zwei Röcke, die wie schon erwähnt den Weg ins Büro gefunden haben, eine Organzabluse, ein leichtes Kleid mit halblangen Ärmeln und ein Paar leider etwas unbequeme Pumps. Ich gebe ihnen noch eine Chance, bevor sie auf die Abschußliste kommen.

Dark side of the Kleiderstange.

Drei Paar Partypumps sind noch über, und eine Reihe von Stiefeln. Letztere kommen zum Einsatz sobald es wieder ein wenig kälter ist, erstere in der kommenden Festzeit. Was mich daran erinnert, daß ich noch keinen Plan für Silvester habe. Wie jedes Jahr. Traditionen muß man pflegen.

Noch kein Quadratzentimeter Holz zu sehen.

Die Sportklamotten lachen mich aus, dabei ist eine Garnitur verschwunden. Bei den Pullis tut sich auch nichts mehr, verständlich: da liegen noch ein superwarmer Poncho, ein superwarmer Cardigan und ein unglaublich warmer Merinopulli von Uniqlo, der eigentlich aus der Herrenkollektion stammt und mich ganze 10 Euro gekostet hat. In den Boxem habe ich die Strumpfhosen sortiert, da ich in Schubladen immer ein Chaos veranstaltet hab auf der Suche nach der richtigen (schwer umsetzbar bei mangelhafter Beleuchtung, denn es sind alle schwarz). Ausgeh-Täschchen warten auch noch sehnsüchtig. So sehnsüchig wie ich.

Nix Neues, nur Altes.

Verläßlich und langweilig, weiter geht's. Wobei: ein Paar auf diesem Foto fliegt bald raus weil es drückt. Bieder aussehen und drücken ist eine schlechte Kombination.

Fairerweise.

Ja, ich hab nix gearbeitet und dokumentiere pflichtgemäß auch das. Da stehen Sommerschuhe, und es ist Dezember! Draußen kloppen sich die Vögel am Meisenknödel, morgens kratze ich Eis von der Windschutzscheibe, aber die Peeptoes stehen parat!

Pflege Deine Bestände.

Die dunkelbraunen Stiefeletten von Cos sind erst gestern vom Schuster zurück, sie haben neue  Absätze bekommen. Mir graust vor dem Tag, wenn ich sie wegschmeißen muß. Nicht nur, weil sie teuer waren, sondern weil sie zu fast allem passen was ich besitze und comfy as hell sind.

Sneak peek.

Zwei Gegenstände auf diesem Foto sind neu... Post folgt. Wer allerdings verloren hat ist die Coffret-Bag von Mango, sie ist mir zu unhandlich. Schade, schön ist sie sehr, erinnert mich an eine Hermès-Tasche, welche wohl den Gegenwert meines Wagens hat. Entweder landet sie auf Ebay oder wird verschenkt, dafür daß sie nur einmal zum Einsatz kam war sie nämlich echt kostspielig...

Im Juli habe ich angefangen mit meinem Experiment, jetzt ist es Dezember. Die Stange im Zimmer nervt natürlich, aber das Konzept ist genau das richtige, um seine Sachen auch alle mal zu tragen. Mehrere Personen haben mich vor dem Einfluß der Sonnenstrahlung gewarnt, die Kleider könnten ausbleichen. Somit ist dies leider kein dauerhafter Zustand. Trotzdem kann ich nur betonen, wie hilfreich das Experiment für mich ist. Ich habe in diesem Jahr 82 Kleidungsstücke gekauft, das sind zwar fast 8 im Monat, aber ich zähle Unterwäsche und Socken genauso dazu wie den Cardigan, der einen ausgedienten ersetzt, oder die neue Sonnenbrille. Ich schätze ohne den Budenzauber hier wäre es mehr gewesen, und ich vermisse bisher nichts - ich hab einen ganzen Schrank voll anzuziehen.







5. Dezember 2015

Gone in November

Willkommen zu einer neuen Runde "bin ich froh daß ich das Zeug endlich leerhabe"!

Trickshot!


- Yes to Blueberries Showercream: enthielt Sheabutter und roch angenehm, sehr cremige Konsistenz, feiner Schaum, aber: das ist ein Paradebeispiel dafür, wie man sich mit miserablem Verpackungsdesign komplett aus der Sympathiezone schießen kann. Die Riesenflasche mit 500 ml ist hat einen Wippdeckel, man muß ihn also eindrücken damit der Inhalt durch ein viel zu kleines Loch herausgedrückt werden kann. Dazu ist die Flasche unglaublich stabil - wer zum Teufel hat sich diesen Quatsch einfallen lassen? Jeden Morgen steh ich unter der Dusche, quetsche an dieser unhandlichen Flasche rum (was mit einer Hand fast nicht machbar ist), deren Durchmesser zu groß für meine Hände ist. Und dann knallt das Ding mir runter. Mehrfach. Die Menge an Duschcreme, die ich so zu Tage fördere, reicht meist knapp zum Einschäumen aus. Nein, das ist mir zu viel Arbeit am Morgen für ein mittelgutes Produkt. Nie wieder!

- Lavendel-Badesalz: hab ich halbvoll aus einem Tauschpaket erhalten, hat anfangs noch nach Lavendel geduftet, dann irgendwie nach gar nichts mehr... ganz nett für die Wanne, wenn man mit den Füßén eine Pseudo-Reflexzonenmassage veranstalten will, sonst aber irgendwie nur mäh. Tschüß.

- Le petit Marseillais Badegel Milch: das werde ich vermissen, denn es war wirklich toll. Wunderbarer zarter Duft, stabiler feiner Schaum, und hat sogar die Haut nicht ausgetrocknet. Im Winter bei miesem Wetter genau das richtige, wenn ich mal wieder nach Frankreich komme hole ich Nachschub.

- & other stories Probe Duschgel Sirocco Sands: ich mochte den Duft sehr, wenn ich das nächste Mal etwas im Onlineshop bestelle und gerade in Laune bin kommt das Duschgel mit.

1. Dezember 2015

"Hören Sie auf zu singen!"

Da steht die AfD in Mainz vorm Staatstheater und glaubt, das wäre der richtige Platz für eine Demo. Das Theaterensemble sah das anders und ließ Beethoven sprechen. Faith in humanity restored, episch.

Quelle ist immer gerne Youtube.

28. November 2015

So nicht, Topshop!


Heute am Welt-Kaufnix-Tag ist eine gute Gelegenheit, einmal die Vorzüge des Nichtkonsums vor Augen zu führen: Türe und Schubladen von Kleiderschränken schließen problemlos, der Samstag kann auf dem eigenen Sofa verbracht werden anstatt in unsortierten Kleiderläden mit massenhaft Konkurrenzkunden und immerwährendem Weihnachtsgedudel, und man muß sich nicht mit dem Endgegner des Onlinehandels auseinandersetzen: dem Kundenservice von Topshop.

Da ich mich inzwischen gut kenne behaupte ich erst gar nicht, daß mich mein letzter Kontakt mit den beflissen-inkompetenten Natashas und Josuas und Peters des Textilriesen vom überm Kanal auf ewig davon abhalten wird, dessen Ware zu kaufen. Aber es kommt ziemlich nahe an ewig dran.

Was war passiert? Im April machte ich aus jugendlichem Leichtsinn einen Riesenfehler, den ich mir im Nachhinenin beim besten Willen nicht mehr erklären kann: ich gab eine Onlineorder bei Topshop auf. Zwei Paar Schuhe hatten mein Auge beim nachlässigen Browsen gefangen, und da ich wie die erschreckende Mehrheit der Endverbraucher an Blitzdemenz leide, wenn ich etwas sehe was mir gefällt und was ich mir leisten kann, habe ich sofort bestellt.

Die Ware kam schnell an und ging zu 50% auch wieder zurück, weil sich die Optik bei einem Paar deutlich von der des Produktbildes unterschied. Das zweite Paar gefiel jedoch und erhielt sofort einen Ehrenplatz im Schuhschrank, wo es auf dem Sommer wartete. Ein Paar schwarze Ledersandalen mit Schnürriemchen und recht flachem Keilabsatz, Echtleder, allerliebst.

Topshop-Sandalen Fairy, im Prinzip schöne Schuhe.


Nun der Sommer kam, und ich trug die Schuhe. Genau dreimal. Dann begegneten sie ihrem Erzfeind, Regenwasser. Auf der Straße, also nicht von oben. Und so nahm das Drama seinen Lauf, denn die angebliche Echtledersohle löste sich auf, als ob sie aus gepresstem Papier bestände.

Man ahnt am rechten Schuh schon Böses...


... dreht man sie um bestätigt sich der Verdacht.

Ächte Läder - was ist das internationale Symbol für Presspappe?

Nunja, ich bin kein Experte, aber meiner Ansicht nach sollten sich Schuhsohlen beim Kontakt mit Wasser nicht auflösen. Also schrieb ich den freundlichen Kundenservice von Topshop an und wollte eine Reklamation einreichen. Da natürlich jeder haltlos behaupten kann, seine Schuhe lösen sich auf, habe ich sofort Beweisfotos angeboten. Das war am 23. August. Am 24. August bereits schrieb der Kundenservice, daß ich die Ware zur Prüfung zurücksenden könne. Sei sie fehlerhaft, bekäme ich selbstverständlich mein Geld zurück.

Am 6. September erhielt ich dann per Mail mein Rücksendeformular, nachdem ich über Facebook nachgefragt hatte, wie meine Rekla so läuft. Eine Bearbeitung würde 3 bis 4 Wochen dauern, danach bekäme ich Rückmeldung. Also Ware eingepackt und verschickt. Erhalten hat Topshop die Rücksendung schon zwei Tage später, am 8. September. 

Am 28. Oktober war ich der Ansicht, daß nun 3 bis 4 Wochen vergangen wären und ich gern eine Rückmeldung hätte. Am 29. Oktober bekam ich Auskunft, daß meine Retoure leider nie bei Topshop angekommen wäre. Leider habe ich eine Sendungsverfolgungsnummer, welche das Gegenteil beweist. Nach deren Einsendung wurde mir versichert, daß die Informationen an die zuständige Stelle weitergeleitet wurden (jetzt schon?) und ich innerhalb von 7 bis 10 Werktagen eine Rückmeldung erhalten würde. Das war am 30. Oktober.

Am 12. November war ich der Ansicht, daß jetzt 7 bis 10 Werktage vergangen waren. Also schrieb ich den Kundenservice an, welcher mir erläuterte, daß der Betrag am 30. Oktober erfolgreich auf mein Paypalkonto zurücküberwiesen worden sei. Ein Blick auf mein Paypalkonto überzeugte mich vom Gegenteil. Topshop empfahl mir höflich, mich mit Paypal in Verbindung zu setzen.

Paypal wiederum sagte mir, daß da gar nix überwiesen worden sei, und ich solle mir die Transaktionsnummer geben lassen, anhand Paypal die onimöse Rückzahlung hätte auffinden können.

Also flugs Topshop angeschrieben und nach der Transaktionsnummer gefragt. Das war am 13. November. Ich hab ja auch sonst nix zu tun.
Am 14. November schickte mir Topshop eine PayerID und betonte nochmals, der Betrag sei am 30. Oktober auf mein Konto überwiesen worden. Ich solle mich höflichst mit Paypal in Verbindung setzen. Paypal informierte mich auch freundlich darüber, daß die I****en von Topshop die Identnummer meiner Retoure vom letzten Mai übermittelt hätten. Betrag und Datum seien komplett falsch, und ich hätte null komma nix für meine Reklamation rücküberwiesen bekommen.

Da inzwischen 180 Tage seit meinem Kauf vergangen seien (interessanterweise an dem Tag, an dem Topshop angeblich meine Rückzahlung erfolgreich auf mein Paypalkonto transferiert hat, nämlich am 30. Oktober) konnte Paypal auch keinen Käuferschutz mehr anbieten.

Also schrieb ich wieder eine Mail an Topshop, erzählte was der freundliche und kompetente Paypal-Mitarbeiter mir erläutert hatte und bat freundlich, mir mein Geld zurückzugeben. Das war am 17. November. Am 18. November schrieb mir der Topshop-Kundendienst (der gleiche übrigens, der mir vorher dreimal versichert hätte, daß das Geld am 30. Oktober auf mein Konto überwiesen worden sei, nur damit es hier zu keiner Verwechslung kommt), daß es leider technische Schwierigkeiten bei der Rücküberweisung gegeben hätte.

Ach was.

Naja jedenfalls bräuchte man jetzt meine Visa- oder Mastercard-Daten, um eine Erstattung auf meine Kreditkarte vornehmen zu können. Gefragt, ob ich eine Kreditkarte habe und ob sie von einem der beiden Anbieter wäre hat mich zwar keiner, aber hey, man muß den Leuten ihren Job auch nicht schwerer machen als er eh schon ist.
Da ich die Daten aber auf keinen Fall per Email übermitteln solle (Mensch, das hätte ich jetzt glatt gemacht! Glück gehabt!) werde man mich anrufen, ich solle eine Nummer nennen und einen Zeitraum, in dem ich erreichbar sein. Sie würden zwischen 10 und 17 Uhr anrufen.
Also schrieb ich mal meine Nummer, das erschien mir sinnvoll, und sagte frei ich sei den ganzen Tag erreichbar. Es geschah nichts. Das war am 17. November.

Vorsichtshalber schrieb ich gleich am nächsten Tag, daß ich auch heute erreichbar sei sowie morgen und überhaupt. Gegen elf Uhr machte ich dann den Fehler, daß ich mein Telefon am anderen Ende des Raumes liegenließ anstatt es in der Hand zu halten. Es klingelte. Zweimal. Auch mein Spurt quer durchs Zimmer konnte nichts mehr retten: der Anrufer hatte aufgelegt. Sofortiger Rückruf war zwecklos, denn die Nummer schien sich nicht rückrufen lassen zu wollen. Es klingelte erst gar nicht, der Anruf wurde instantan abgebrochen. Dreimal. Google fand zwar eine alternative Telefonnummer für den Topshop-Kundenservice, aber eine monotone Dame informierte mich, daß "kein Anschluß unter dieser Nummer" sei.

Eine Stunde später erreichte mich eine Email vom Topshop-Kundendienst, daß man nun versucht habe mich ein weiteres Mal zu erreichen. Man bete mich, eine Uhrzeit zu nennen, an der ich erreichbar sei.

Zugegebenermaßen verlor ich hier ein wenig die Contenance und vergriff mich im Ton, indem ich in meiner Antwort das Wort EINMAL in Großbuchstaben schrieb, um deutlich zu machen, mit welcher Häufigkeit Topshop versucht hatte, mich zu erreichen. Außerdem setzte ich unnötigerweise ein Ausrufezeichen hinter die Aufforderung, mir eine Rückrufnummer zu nennen.

Eine halbe Stunde später kam die Antwortmail. Enthalten die nutzlose Rufnummer, die mir bereits Google andrehen wollte, und eine zweite, kostbare Telefonnummer in Großbritannien.

Dort angerufen ging Peter ans Telefon, der nach nur 30 Minuten freundlicher Konversation die Misere meiner Lage erkannt hatte und es im ersten Anlauf schaffte, den Eurobetrag meiner Rückerstattung in Pfund umzurechnen. Die müsse nämlich in Pfund überwiesen werden, geht nicht anders. Weiterverbunden an Joshua durfte ich meine Kreditkartennummer nennen, den Namen und das Gültigkeitsdatum. In bis zu fünf Werktagen sei die Rückbuchung auf meinem Konto ersichtlich, versprach mir der wundertätige Joshua. Dann legten wir auf.

Nur drei Tage später war der 22. November. Ein schöner Tag, aber auch ein trauriger, denn hier ging die endlose Geschichte zu Ende, die ich hier erzählen durfte. Eine krumme Summe, welche allerdings Ähnlichkeit mit der erwarteten Rückerstattung hatte, landete auf meinem Kreditkartenkonto. Und wenn Topshop sie nicht wieder in 4 Wochen einzieht, dann leben wir alle glücklich und zufrieden und hoffen, daß sich unsere Pfade nie wieder kreuzen werden. Ich werde mein möglichstes dafür tun.



15. November 2015

Wenn nichts zu sagen ist

Es ist dunkel geworden da draußen.

Laßt uns zusammenhalten, damit es nicht so bleibt. Zeigt Solidarität mit allen, die trauern, sich fürchten und die auf ein besseres Morgen hoffen nach den schrecklichen Tagen des Gestern. Egal, wo sie sich befinden. In Frankreich, Griechenland, auf den schwarzen Wellen des Mittelmeers oder in den zerstörten Städten Syriens, in Kellern, Zelten, den eigenen vier Wänden oder mitten im Nirgendwo.