1. Januar 2017

They wanna know...

Für die meisten Menschen ist heute der erste Tag vom neuen Jahr, für mich ist hauptsächlich Sonntag. Nichts für ungut, sich kollektiv bis zwölf Uhr zu betrinken und dann ungestraft Sprengstoff vorm eigenen Haus zünden ist super, aber braucht es wirklich einen willkürlich gesetzten Kalenderanfang dafür? Warum machen wir das nicht jeden Samstagabend?

Sehr positiv finde ich zudem, daß man sich Gedanken über das eigene Leben macht, auch wenn man das eigentlich in regelmäßigen Abständen tun sollte. Ich persönlich frage mich regelmäßig Montagfrüh, was ich hier eigentlich treibe...

Zurück zum Thema, und das sind Neujahrsvorsätze. Ich nehme mir keine, denn mit dem Etikett versehen halte ich mich sowieso nicht an die gutgemeinten, komplett nutzlosen Gedanken, denn meiner Erfahrung nach hat dieses System nicht bewährt. Lieber setze ich mir einige "friendly reminder", die mein überkritisches Selbst daran erinnern, auf was es wirklich in diesem Leben ankommt. Ein paar derselben sind

Mach mehr von dem was Dir Freude macht!

Finde raus, was Du willst, dann finde raus, was Du brauchst.

Hör auf Dich selbst, schließlich kennst Du Dich am längsten und besten.


Das Ausprobieren gehört definitiv zu den Dingen, die mir Freude machen. Schon oft habe ich überlegt, hier im Blog mal Outfits zu posten. Leider sehe ich unter der Woche meistens recht gleich aus, zudem noch uninspiriert, das Licht ist schlecht und der Spiegel nicht geputzt - blabla. Heute hab ich mich mal über die üblichen Zweifel hinweggesetzt und geknipst. Voila:

Who's that girl?

So sehe ich aus wenn ich mal Lust auf Klamotte habe und bei Sonnenschein kurz an die frische Luft möchte, um den Kater zu verscheuchen. Für die meisten nichts Besonderes, für mich ein spektakulärer Ausbruch aus meinem Jeans-Pulli-Muster. Und weil das ein echter Modepost ist darf die Quellenangabe nicht fehlen: die schwarzen Stiefel sind von Pieces und inzwischen sicher sechs Jahre alt, der Rock von Esprit und der Poncho von Uniqlo (Geschenk vom Liebsten!). Da ich versierter Poncho- und Capeträger bin sitzt die Tasche natürlich unter dem Poncho. Der schwarze Kaschmirpulli ist von Christian Berg, die Sonnenbrille ein Knockoff irgendeiner RayBan.


Kamerascheu.

In Großaufnahme sieht man, daß ich mir akkurat die Nägel lackiert habe. Die Farbe heißt "Southern Grazia" und ist natürlich von Essie, mit der Marke komme ich einfach am besten klar. Der schmale roségoldene Ring ist von NewOne, und die Taschenschönheit von Massimo Dutti. Auf dem Foto kann man es vielleicht erahnen: ich mußte furchtbar grinsen.

Ganz um die Vorsätze komme ich also nicht rum, ich will wieder mehr Kreativität in meine Outfits bringen und schlicht Spaß daran haben. Vielleicht schaffe ich es, die hohe Kunst des Moodboarding zu erlernen, oder finde den einen oder anderen Instagrammer/Blogger, der schöne Outfits postet. Empfehlungen sind herzlich willkommen!

30. Dezember 2016

Remis



Das Jahr ist zu Ende, und es wird Inventur gemacht bzw. Bilanz gezogen. Nach Abschluß meines Garderobenexperiments wollte ich nur noch nach Liste kaufen, was hier nachzulesen ist:

An der Zeit

Ach, wie jung und naiv ich doch im Juli noch war... zur Erinnerung, ich wollte mich hierauf beschränken:

1. hellblauer Mantel, am besten aus Wolle
2. Reisetasche, Leder oder Canvas
3. Rucksack, schlicht und klassisch
4. Hemd mit Kravattenprint (das ist dieses kleine blau-marineblaue Muster)
5. Celine Moonbag-Lookalike (halbrunde Crossbodybag), nicht-schwarz
6. Leo-Loafer oder weinrote Lederloafer
7. Kittenheels, Pfennig- oder Keilabsatz
8. Neckholder-BH aus schwarzer Spitze oder Baumwolle, Multistrap
9. Chronograph
10. +X

Heute, am Stichtag, steht es unentschieden zwischen den gelisteten und den ungelisteten Neuanschaffungen der letzten Monate. Im Bild sieht das dann so aus:

Remis

Gleichstand.

Den Rucksack und die Reisetasche habe ich in Personalunion bei IKEA gefunden, das Ding hat sogar Rollen und ein Laptopfach. Praktisch, wenn auch nicht todschick, aber immerhin dezent. Der Chronograph war mein erster Fund, dann kam bald das Hemd mit Kravattenprint dazu, letzendlich die halbrunde Tasche mit Kettenriemchen, die ich wochenlang im Onlineshop gejagt habe.

Erfolglos war ich bei der Suche nach dem hellblauen Wollmantel und den Loafern. Das Exemplar von Esprit, welches ich ein paar Tage dem Onlineshop entliehen hatte, enthielt einfach zu wenig Wolle um als Wollmantel durchzugehen, auch wenn Esprit das anders sehen mag. Die weinroten Loafer von Massimo Dutti sahen schick aus, waren aber so dermaßen unbequem daß ich sie noch nicht mal länger als eine Minute anbehalten wollte. Wer macht sowas und warum? 

Akzeptable Kittenheels scheinen ebenfalls nicht in Mode zu sein, und ich sehe nicht ein mit 10 cm Absätzen ins Büro zu stöckeln. Auch nicht auf Plateaus, herrgottnochmal! Budapester habe ich genug, auch den einen oder anderen Loafer nenne ich mein eigen, aber es muß etwas zwischen flach und lächerlich geben.

Neben der Liste habe ich ein paar unglaublich bequeme und edle Chelseaboots geschossen, und zwar von Gabor, einer Marke, die in meinem Spektrum vornehmlich Omas ausstattet. Mea culpa, ich habe euch Unrecht getan. 
Positiv zu erwähnen sind auch die Gürel von Massimo Dutti, die ich gleich in zwei Farben geholt habe. Qualitativ hochwertige Gürtel sind schwer zu finden, Exemplare mit interessanten Details noch viel seltener. Beide trage ich im ständigen Wechsel, eine gute Investition.
Das senfgelbe Tshirt ist von Esprit und war ein Farbexperiment, das sich als Glücksgriff herausgestellt hat. Man kann mit 37 immer noch Farben entdecken, die einem unvermittelt stehen. Der kleine senfgelbe Münzbeutel ist von Massimo Dutti und kann als mein +X gelten, denn das Ding benötigt kein Mensch, es macht mir aber ungemein Freude. Ich kann noch nicht einmal sagen warum.
Der Schal mit Spatzen ist ebenfalls ein Launekauf, der mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert wenn ich ihn trage. Und das ist einer der besten Gründe, ein Accessoire zu besitzen.
Final hat sich ein Maxikleid ins Bild geschlichen, welches ich noch ein wenig umnähen muß. Dann kann der nächste Sommer aber kommen!

Gut, was ist also das Fazit dieses Versuchs, sich über eine Liste zu bewußterem Konsum zu bringen? Meiner Meinung nach sind Listen nur eine Krücke, um das eigene Verhalten zu hinterfragen und zu kontrollieren, aber eine gute. Sich zu ändern bleibt schwierig, aber machbar ist es auf jeden Fall.



20. Dezember 2016

Impulsverdopplung

Schlechte Angewohnheiten bei anderen zu erkennen ist eine der leichtesten Aufgaben eines Klugscheißers. Sie ihm dann vorzuhalten und ihn anzuleiten, von ihnen abzukommen, bedarf einiger Energie und Zeit. Dasselbe jedoch bei sich durchzuführen ist um einiges schwieriger, und bedarf des doppelten Aufwands: schließlich muß ich mich selbst in den Hintern treten.

Nachdem ich das Thema Klamotten erfolgreich getackelt hatte war ein paar Wochen Ruhe in meinem Oberstübchen, denn ich durfte mich an meinem Erfolg erfreuen. Allerdings bekomme ich es auf Dauer nie hin, mit dem Status quo zufrieden zu sein. Keine Ahnung woher diese Hummeln im Arsch kommen, denn eigentlich bin ich ein fauler Mensch aus Überzeugung.

Beim gedanklichen Freidrehen kam mir das Thema Sucht unter, und ich begann darüber nachzudenken welchen Süchten ich fröhne. Die Klassiker schieden schnell aus: ich rauche nicht (Zigarren paffen zählt nicht, da ist es der Geschmack und der Stylefaktor), ich trinke zwar Alkohol, aber so unregelmäßig daß ich mich oft nicht erinnern kann wann ich das letzte mal was getrunken habe, und auf meinen Morgenkaffee kann ich gut verzichten. Was könnte also meine Sucht sein? Denn zweifelsohne hat jeder Mensch eine. Ich mußte mich nur ein paar Tage beobachten, dann war klar daß die Antwort viel simpler und elementarer war: Zucker.

Soon...

Nun gut, Zucker allein tötet nicht, es ist wie immer die Dosis. Welche bei mir allerdings unkonfortabel hoch war, Schokolade, Kekse, Gummibärchen, Sirup im Kaffee, süße Getränke. Meine Blutzuckerwerte waren auch schonmal besser. Manchmal beobachtete ich geradezu einen Zuckerhunger, dem der Zuckerschock und das Zuckerhoch folgten - ein Schokoriegel, und ich war eine halbe Stunde hochkonzentriert und supereffizient. Danach kam jedoch unweigerlich das Zuckerloch - müde, fahrig, zerstreut. Hört sich doch stark nach Sucht an.

Da ich mir von einem Nahrungsmittel noch nicht einmal Teile meines Lebens diktieren lassen will war es also Zeit für radikale Maßnahmen. Mitte September beschloß ich, den Rest des Jahres auf Zucker zu verzichten und Schokolade, Süßigkeiten allgemein und Kekse komplett zu meiden. Klingt hart, war es am Anfang vielleicht auch, aber wenn man mal eine grundsätzliche Entscheidung getroffen hat läßt sich diese erstaunlich gut umsetzen. Beim Kaffee ist ein Plätzchen dabei? Liegenlassen. Die Kollegin geht in Ruhestand und verteilt Pralinékugeln? Annehmen, für später aufheben, und dann eine Woche danach einer anderen Kollegin schenken. Man bekommt direkt Schokolade geschenkt? In die unterste Küchenschublade und vergessen.

Das ging bis letzte Woche gut, und ich habe in den Monaten tatsächlich nichts vermisst. Eine Hintertür habe ich mir allerdings offengelassen: immer wenn wir essen gegangen sind und mir ein Nachtisch angeboten wurde habe ich diesen auch genommen. Ganz raus aus der süßen Welt wollte ich nicht, so ein hausgemachter Nachtisch hat aber auch eine ganz andere Qualität als ein Industriekeks.

Letzte Woche nun war ich auf einer Weihnachtsfeier und bekam eine Weihnachtstüte geschenkt, darin verschiedene themenbezogene Schokoladenteile einer bekannten lilafarbenen Schokoladenmarke. Genötigt, doch mal zu probieren, nahm ich eine Schokokugel und biß hinein, das erste Mal seit drei Monaten.

Es schmeckte gräßlich.

Wow. In den letzten drei Monaten haben meine Geschmacksnerven anscheinend einen Reset auf Werkseinstellung vorgenommen, jedenfalls schmeckte ich klar und deutlich das Zuviel an Zucker und Fett-Ersatzstoffen heraus. Kakao war kaum vorhanden, es schmeckte überzuckert und zugleich metallisch, fast etwas sauer. Fasziniert von meiner neuen Erkenntnis holte ich zuhause gleich ein paar weitere Exemplare aus der untersten Schublade: Kinder-Bueno, Snickers mini, Kitkat. Alles widerlich, jedes auf seine eigene Art und Weise.

Toll, ich wollte meinen Süßigkeitenkonsum reduzieren, nicht mir Schokolade abgewöhnen! In der Schublade fand sich jedoch auch ein kleines Täfelchen Schweizer Schokolade, was nach dem ganzen Müll wunderbar mundete. Inzwischen habe ich mir die 100g-Variante besorgt und freue mich auf Heiligabend, denn dann muß sie dran glauben. Auch wenn ich mir sicher nicht gleich alles auf einmal reinpfeife. Überflüssig zu erwähnen, daß Gummibärchen und Kekse inzwischen auch bäh schmecken?

Neben dieser Erkenntnis traten noch ein paar angenehme Nebeneffekte auf. Was ich aus dem Experiment mitgenommen habe:

- weniger Zucker läßt zumindest mich besser schlafen, meine Konzentration ist besser und ich bin nicht mehr so träge.

- ich habe fast unbemerkt über vier Kilo abgenommen. Daß meine Hosen nicht mehr zwicken ist mir aufgefallen, trotzdem hat mich die Waage überrascht.

- mein Körper hat eine Fehlschaltung repariert, statt Lust auf Zucker habe ich jetzt Durst. Da ich sowieso viel zu wenig Flüssigkeit zu mir nehme kann das nur gesund sein.

Vor allem der letzte Punkt ist ziemlich verrückt. Ich frage mich, ob es noch andere Menschen gibt, die Durst mit der Lust auf Süßes verwechseln. In der Blackbox die sich mein Hirn nennt passieren viele seltsame Sachen, aber das hier ist sogar für mich bemerkenswert.

19. Dezember 2016

Hit the dumpster

Come on come on
put your radio on
it's Friday night and it won't be long
gonna paint my nails, put my makeup on
it's Friday night and it won't be long
till I -


Ganze Bücher sind über misheard lyrics, falsch verstandene Liedtexte geschrieben worden, und wer einmal die entsprechende Passage im Lied hört bekommt sie nie wieder aus dem Kopf. Ob es nun "Parmesan" in OMCs "How bizarre" ist oder "Nusspli" statt No doubts "Don't speak". Mir geht es mit Sia so, und deshalb hat die heutige Müllsammlung als erste ihrer Art einen eigenen Soundtrack.

Ein halbes Jahr in Plastikverpackungen.

Schwarzkopf Country Colors - nope. Soll einen Rotschimmer fabrizieren, sorgt für Haarausfall. Nie wieder.
The Body Shop Papaya Body Butter - pflegt wirklich gut, zieht schnell ein, duftet dezent und den ganzen Tag nach Papaya, kann ich nur empfehlen. Da ich meine eigene Zuneigung gegenüber Papaya etwas überschätzt habe kommt jedoch keine neue Dose nach.
L'Occitane Karité Fußcreme - aus einem Probeset, macht einen erstaunlich guten Job. Leider nach drei Anwendungen leer, wenn die Fullsize auch so schnell aufgibt werde ich mir eine günstigere Alternative suchen. 
Clarins Lip Balm - ein Wundertübchen, darin enthalten 3 ml, hat aber fast zwei Jahre in meinem Nachttisch gelebt und meine Lippen immer wieder gerettet. Wenn nichts mehr hilft nehmt diesen Balm, und selbst rissige Lippen sind am nächsten Morgen wie neu. Ich habe mir die 15 ml Fullsize gekauft und rechne damit, sie irgendwann meinen Enkeln vererben zu können.
Innisfree Konjac-Schwamm - ein Wunderteil, das leider nicht mehr im Sortiment ist. Was soll das? Man fährt sich mit dem nassen Schwamm durchs Gesicht und spürt erstmal - garnichts. Enttäuschend. Wenn man dann danach die Gesichtscreme aufträgt merkt man daß man noch nie im Leben so glatte Haut hatte. Wow.
St. Tropez After Sun Lotion - ich mache eigentlich keinerlei Aftersun-Pflege, weil ich dafür viel zu faul bin. Eher eine After-Sunburn-Pflege, und die sollte zu 110% aus Aloe vera bestehen weil Autsch. Die Lotion duftete aber wundervoll nach Sommer, deshalb habe ich sie im TK Maxx geschossen. Letzten Endes war sie nicht leer, wurde aber ein Opfer der unpassenden Verpackung, da sich der etwas zähflüssige Inhalt irgendwann nicht mehr aus der Flasche kommen wollte. 20% sind sicher noch drin. Dank Ärgernis kein Nachkauf.
Créme Moana Bodylotion - ein Goodie zu einer französischen Illustrierten (hallo Dienstreise nach Lyon). Halleluja, hat das Zeug nach Tiaréblume gerochen! Zog aber schnell ein und hatte einen sehr guten Pflegeeffekt. Keine Ahnung wie ich an mehr kommen könnte, beim nächsten Straßburgbesuch vielleicht mal danach Ausschau halten.
L'Occitane Huile divine Gesichtsöl Probe - erstaunlich angenehm und ergiebig, roch toll und hat ohne Nebenwirkungen gepflegt. Könnte mal ausprobiert werden, sobald ich meine Ölsammlung (Kiehl's Midnight, Pai Rosehip) aufgebraucht habe.
Balea Reinigungsshampoo - wie alt die Flasche ist sieht man daran daß Balea das Design in der Zwischenzeit schon zweimal geändert hat. Ich wasche meine Haare nicht sehr häufig, zwei- bis maximal dreimal die Woche, dazu verwende ich relativ wenig Shampoo und Spülung, obwohl ich eine massive Löwenmähne auf dem Haupt trage. Das Reinigungsshampoo nutze ich, wenn ich eine Flasche "Normalshampoo" aufgebraucht habe. Die Version von Balea tut wunderbar was sie soll und wird in fünf Jahren unter Garantie nachgekauft, sofern sie dann noch auf dem Markt ist.
Abitima Handcreme für rissige Hände - hatte die Konsistenz von Butter. Kühlschrankfrisch. So rissig können meine Hände gar nicht sein daß ich mir die Creme nochmal besorge. Sorry.
L'Occitane Creme divine Maske Probe - jaja, nicht schlecht.
Peter Thomas Roth Shampoo und Spülung Miniversion - aus dem Hilton in Shenzhen. Tolles Zeug, im echten Leben kaum zahlbar, pflegt aber phantastisch und läßt die Haare wirklich wundervoll glänzen. Riecht außerdem gut. Zu Langzeiteffekten kann ich aber nichts sagen.
Lancaster Sun - Miniversion, die immer mit auf Reisen durfte. Dort dann souverän vergessen wurde. Immer noch halbvoll, ich traue dem Zeug aber nicht mehr. Bye bye.
Catrice Eyebrow Gel aus der 40s Glam LE - das Gel war sicher mehrere Jahre alt, was mir endlich die Frage beantwortet wie lange man braucht um sowas aufzubrauchen. Die Pointe daran ist: ich hab mir damals ein Backup besorgt, weil ich das Bürstchen so toll fand. Nummer zwei ist schon im Einsatz, Nachkauf leider nicht möglich.
Clinique Quickliner for Eyes Mini - der beste. Sogar für meine empfindlichen Augen. Leider ist der Schwabe manchmal ein Depp, und so habe ich die weniger guten Eyeliner erstmal aufbrauchen wollen bevor ich den hier leermache. Also ist das Ding eingetrocknet. Ich Depp.
Balea Locken-Shampoo und Spülung - ich habe zwar keine Locken, dafür aber Wellen, und so kann ich die Extra-Feuchtigkeit gut brauchen. Mein Lieblingsshampoo, ein Vorrat steht schon im Schrank.
Balea Deo sensitiv - Reisegröße, hat aber beim letzten Trip versagt. Daher keine Wiederholung.
Balea Reinigungsöl - auch eines meiner Basisprodukte, das ich sehr gut vertrage und das seinen Job einfach zuverlässig erledigt. Als es vor ein paar Monaten hieß es werde ausgelistet habe ich einen Panikkauf getätigt. Sieben weitere Flaschen stehen im Schrank bereit.
Rituals Happy Buddha Duschschaum - macht wirklich glücklich. Im Winter ein gern gesehener Gast in der Dusche, vor allem in Kombination mit dem Duschöl der gleichen Reihe.
The Body Shop Duschgel Olive - es steht was anderes auf dem Etikett, aber drin war mein Duschgelfavorit Olive. Schäumt toll, ist unglaublich ergiebig und riecht göttlich. Ich muß dringend nachkaufen.
Le petit Marseillais Duschcreme Lait d'olive - die Cremevariante meines Lieblingsduschgels, wenn auch nicht ganz so ergiebig. Duschcremes hat LPM drauf, ich horte bei jedem Frankreichbesuch.
Korres Bodybutter Guave - so riecht mein Sommer, was für ein geiles Zeug! Nicht süßlich-vanillig wie so viele erstickende Sommerdüfte, sondern irgendwie anders - fruchtigherbbergamottigfrisch.
Dove fresh Deo - mein Lieblingsdeo, weil es gut riecht und seinen Job macht. Mehr ist im Bunker.
Tetesept Schaumbad Winter - riecht phantastisch nach Pflaume und warmem Pfeffer, macht viel und stabilen Schaum, trocknet nicht aus. Für mich die Entdeckung des letzten Winters, drei Flaschen sind im Haus. Der Winter könnte lang werden.
Biotherm Oil Therapy Bodylotion - ich liebe das Zeug, vor allem im Herbst/Winter. Zieht schnell ein, pflegt den ganzen Tag, riecht dezent und vornehm. Nur die Flasche zeigt sich extrem widerspenstig, wenn der Inhalt zur Neige geht. Trotzdem, ein immer-wieder-nachkaufen-Kandidat.


Das Jahr ist bald zu Ende, und ich habe nach meiner langen Pause mal wieder Lust neue Projekte anzugehen. In den Tagen zwischen den Jahren sollte ich etwas Zeit zur Muße finden, die eine oder andere Idee schwirrt mir schon im Kopf herum. Bis dahin, und bleibt entspannt.

31. Juli 2016

An der Zeit

Time piece.

Heute schreibe ich gleich zwei Einträge, denn ich hatte einige Zeit zum Nachdenken. Soviel ich auch im letzten Jahr gelernt habe, so unvollkommen fühle ich mich noch, gemessen an den Erwartungen, die ich an mich selbst stelle. Es ist wahrscheinlich zu naiv gewesen, sich vorzustellen, nur noch bei Bedarf Neues anzuschaffen und alle Entscheidungen nach Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit zu treffen. Trotzdem streben wir alle danach.

Wie bei allen Zielen, die man sich setzt, sind die Hürden bis zum Erreichen desselben zahlreich und tückisch, und es ist völlig egal, an welcher Hürde man scheitert, sei es die erste oder die letzte: das Ziel ist nicht erreicht. Man kann aufgeben, man kann lernen und es dabei bewenden, oder man kann immer wieder angreifen. Fest steht: wirft man die Flinte ins Korn, dann ist alle Anstrengung vergebens, alle Mühen verloren. 

Meine Bilanz fällt gemischt aus, in Kurzform habe ich meinen Bestand verringert und die Qualität und Alltagstauglichkeit meiner Garderobe erhöht. Mein Kleiderschrank ist mir um einiges sympathischer, und ich ziehe mich gern an. Demnächst gehe ich auf eine zweiwöchige Dienstreise quer durch Asien, und ich bin bei dem Gedanken, für zwei Wochen bei Hitze und Schwüle Geschäftskleidung zu packen, entspannt wie nie.

Jedoch verbringe ich immer noch Stunden damit, in Onlineshops nach Neuem zu suchen. Immer mal wieder erreicht ein Paket meine Haustür, meistens schicke ich den Inhalt komplett zurück, aber die Sucht nach Neuem ist nach wie vor nicht beendet. Zudem sagt mir mein Budget, daß ich den Monat bereits fast ausgeschöpft habe. Und ich spreche vom kommenden Monat.

Wie immer bei einer solchen Situation ist man frustriert und will alles hinschmeißen. Aber lieber bleibt man auf der Leiter stehen, als wieder herunterzusteigen, auch wenn man im Moment glaubt keinen Schritt mehr weiterzukommen. Was hilft, ist eine Analyse der Situation. Dazu kann ich herzlichst einen Post von Anuschka empfehlen, sie hat gerade erst über Menschen geschrieben, die als Hobby Shoppen angeben:

http://into-mind.com/blog/2016/7/25/why-shopping-is-a-bad-hobby-and-what-to-do-instead

Ich habe Shoppen nie als Hobby angesehen und offen gesagt die Leuze als verrückt betrachtet, die so etwas tatsächlich tun. Wahrscheinlich bin ich zu alt, nicht Teil der Turbo-Konsumgesellschaft oder zu kritisch gegenüber anderen oder mir selbst. Letzteres hat mir aber geholfen, mein eigenes Verhalten zu hinterfragen, lange bevor Anuschkas Post geschrieben wurde.

Wer kennt das nicht: man sucht etwas bestimmtes, findet etwas total anderes und freut sich ein Loch in den Bauch über den Zufallsfund. Oder man geht kurz in Geschäft xy, um eine Trivialität einzukaufen (Socken, Haarbänder) und verläßt das Geschäft eine halbe Stunde später mit der perfekten Ergänzung zur Herbstgarderobe, die aus einem Mantel, zwei Pullovern und langen Lederhandschuhen besteht.

Fakt ist: ich habe diese Käufe nie bereut, sie sind aber nicht planbar. Sie kommen selten vor, sind aber trotzdem die Motivation, die mich immer wieder suchen läßt, die Pakete in meinen Flur zaubert und mich leider auch den Großteil (sprich: diesen Monat 100%) der Ware retournieren läßt.

Was sich allerdings planen läßt sind Notwendigkeiten, und um mein zielloses Herumwandern einzuschränken und den Blick wieder zu schärfen habe ich mir für die kommenden fünf Monate eine neue Aufgabe gestellt: Kaufen nach Liste. Hört sich bieder an, ist es sicherlich auch. Egal, ich bin hier um zu lernen, also versuchen wir es.

Die folgende Liste ist eine Mischung aus Dingen, die ich wirklich brauche, weil ich sie nicht besitze und misse, und Dingen, die ich schon lange suche weil sie absolut meinem Stil entsprechen:

1. hellblauer Mantel, am besten aus Wolle
2. Reisetasche, Leder oder Canvas
3. Rucksack, schlicht und klassisch
4. Hemd mit Kravattenprint (das ist dieses kleine blau-marineblaue Muster)
5. Celine Moonbag-Lookalike (halbrunde Crossbodybag), nicht-schwarz
6. Leo-Loafer oder weinrote Lederloafer
7. Kittenheels, Pfennig- oder Keilabsatz
8. Neckholder-BH aus schwarzer Spitze oder Baumwolle, Multistrap
9. Chronograph
10. +X

Der letzte Punkt ist ein Bonus, denn momentan haben wir Hochsommer und ich möchte die Liste bis Ende Dezember pflegen. Wer weiß was mir einfällt, sobald es kälter wird. Die Uhr tickt ab morgen, 1. August, und das ist recht wörtlich zu nehmen, denn den neunten Punkt habe ich bereits abhaken können. Der "Chronograph" von Esprit ist mein erstes Wunschteil, das ich für diese Liste gefunden habe. Abseits der Liste dürfen nur Dinge ersetzt werden, die kaputt gegangen sind - also keine weiteren Käufe. Ich bin gespannt und skeptisch, ob ich durchhalte, freue mich aber auch auf das, was ich lernen werde.

The long goodbuy

Nein, das ist kein Typo, sondern ein kläglicher Versuch eines kleinen Wortspiels.

Zwei Monate habe ich meine Empties gesammelt und mir über diese liebevolle Bezeichnung Gedanken gemacht. Sosehr wir auch neue Kosmetika lieben, so sehr herzen wir doch die leeren Verpackungen, weil sie das Gewissen zumindest scheinbar entlasten, das nach einer völlig überflüssigen Douglas-Bestellung doch schon wieder arg schimpft.

Doch zum Thema, was gibt diesen Monat dem gelben Sack sein Wohlfühlgewicht?

Bye bye good buys.

Von links oben im Uhrzeigersinn:

balance me super toning body wash - ich weiß nicht, was super toning ist und an dieser Stelle habe ich zu viel Angst zu fragen... roch seltsam, hat geschäumt, ich denke mal das ist ok. Weiß aber auch nach Aufbrauch nicht, was ich damit anfangen soll.

l'Occitane Crème á mains lavande - meine Lieblings-Handcreme, die dazu noch unglaublich ergiebig ist. Sie pflegt sehr gut, zieht sofort ein und umgibt die eigenen Hände den ganzen Tag mit einem zarten Lavendelduft, sodaß ich immer wieder verstohlen daran rieche. Meine Nummer eins, mit der sich alle anderen messen müssen.

Clinique Chubby Stick super strawberry - der ulitmative MLBB-Stick (=my lips but better; nicht daß ich mit meinen Lippen ein Problem hätte, beschreibt den Farbeffekt aber gut). Schon so lange in meinem Besitz daß ich mich nicht traue, nachzurechnen wie lang. Pflegt die Lippen, ohne daß man spürt daß irgendetwas auf ihnen ist, färbt sie gleichmäßig und dezent. ergiebig wie Hölle und riecht nach nichts. Schmeckt natürlich auch nach nichts, ich hasse Lippenstifte die nach irgendwas schmecken, außer sie sollen es. Also, wo war ich? Super Produkt, in der Kategorie tönende Pflegestifte die Nummer eins, wenn auch nicht preiswert. Die unanständig lange Nutzungsdauer macht das aber wieder wett, denn er trug sich am letzten Tag auf wie am ersten.

Dove Deo go fresh - nach zu vielen Versuchen, ohne Aluminium und Alkohol auszukommen, immer noch mein Go-To und die Notfallversicherung auch im Sommer.

ebelin Nagellackentferner mit Mandelduft - so unwahrscheinlich es klingt, der riecht echt nach Mandeln! Und er entfernt Nagellack, ohne die Nagelhaut allzu sehr auszutrocknen. Dazu noch günstig - mein Standard unter den Nagellackentfernern.

Nivea Deo Stress Protect Mini - war im Reisegepäck, hat seinen Job gut gemacht. Ich versuche aber, mich nicht mehr zu stressen, das hilft wahrscheinlich ebenfalls.

innisfree Tuchmaske Aloe vera - hatte einen Erste-Hilfe-Einsatz nach einem zu langen Sonnenbad, hat sehr gut getan. Gehört definitiv zu meinen innisfree-Lieblingen, eine Rangliste der Tuchmasken muß ich aber noch erstellen.

2. Juli 2016

Was vom Jahre übrigblieb


Ein Jahr. Ein ganzes Jahr. Ungezählte Kleidungsstücke, Neuzugänge und Aussortierte haben Kleiderstange, Schuhschrank und Ankleidezimmer gesehen in dieser Zeit. Viel Aufwand, der sich aber gelohnt hat: ich habe wieder Spaß an meiner Kleidung und endlich, endlich wieder "etwas anzuziehen" nach all dem Chaos. Vorher-Nachher-Bilder gefällig?

This is where we started...

this is where we are.

Wie Sie sehen sehen Sie wenig. Kaum zu fassen,aer ein gutes Drittel der Mittelkonsole ist für Bettwäsche und Badetücher frei geblieben, und wenn ich die Ablageflächen auf den Schuhschränken mitnutze wird hier noch mehr frei. Eindrucksvoller ist das Bild mit geöffneten Türen:

Alles meins... alles meins!

Da die Türen nicht freiwillig offenbleiben durften drei Pumps aushelfen. Das ist jetzt also mein ganzer Besitz in Sachen Garderobe - minus die Schuhe in Nutzung, die sich im Schuhschrank befinden. Ganz oben auf den Brettern habe ich die Winterschuhe verstaut, auch die eine oder andere Handtasche im Staubbeutel. Die Höhenunterschiede der Kleiderstangen werden mir jetzt zum ersten Mal bewußt, leider ist neben dem Schubladenelement wirklich viel Platz verschenkt. Ganz links sind Freizeitklamotten, auf dem Brett oberhalb der Stange alle Hosen und Shorts, daneben Clutch-Taschen. Ich habe einige. Darunter gefaltete Tops und Pullover, zur Zeit nur federleichte. In der Mitte meine Arbeitsgarderobe, die um einiges farbenfroher und attraktiver geworden ist. Die rechte Seite ist bevölkert von Sportklamotten und Pyjamas (oder was ich stattdessen trage) auf dem Brett, darunter Sommerkleider, Lederjacken, Mäntel und mein Kimono. Zwei Paar Stoffschuhe und meine Schlappen warten ganz unten auf sporadische Ausflüge.

Weiter geht's mit der Panorama-Ansicht:
Haufen!

Einer muß immer der letzte sein.

Wow, was für eine schiere Menge! Damals hatte ich noch zwei große Klapp-Kleiderstangen im Einsatz, und sie haben sich unter ihrer Last durchgebogen. Am Stichtag, den 30. Juni, hing nur noch eine verlegen aussehende ärmellose Seidenbluse auf dem letzten Bügel. Sie ist und bleibt mir zu klein. Das habe ich hoffentlich gelernt: geknöpfte Oberteile müssen Spiel haben und sehr gut sitzen, denn die Oberweite spielt prinzipiell gegen Dich.

So sah es hier vor einem Jahr aus.

Status quo, 30. Juni 2016.

Stapelweise Kleidung, die laut Volumenrechnung niemals in den Kleiderschrank passen kann. Heute sind viele der Teile nicht mehr bei mir, trotz munterem Einkaufen muß ich meine Garderobe also reduziert haben. Die beige-schwarze Tasche ist zur Zeit im Einsatz, und ich finde es extrem entspannend, einen Platz für sie zu haben. Der hintere Schrank ist übrigens leer, mal sehen wo er eine neue Aufgabe in unserem Haus findet. Wollen wir mal die Schuhe anschauen?

My precious.

Toll, ich sehe die Sammlung und hab soviel Auswahl, wie ich immer wollte. Sogar nicht-schwarze Arbeitsschuhe sind dabei! Das wichtigste ist jedoch: jeder, wirklich jeder Schuh, der in meinen Schränken steht, ist bequem. All die schicken Treter, die mich nach ein paar Stunden gequält haben, sind passé.

Welches Resümée kann ich nach einem Jahr ziehen? Fangen wir mal von vorne an. Was war meine Motivation? Was hab ich gelernt und was nicht?

Ich hatte keinen Überblick mehr über meine Garderobe.
Das hat sich radikal geändert, siehe Fotos oben. Es ist nicht nur alles übersichtlich angeordnet, dadurch daß ich alles die letzten 365 Tage mindestens einmal getragen habe bin ich mit meinen Kleidungsstücken jetzt wieder per Du.

Schrankleichen nahmen Platz weg, den ich brauchte.
Die toten Teile sind alle rausgeflogen. Vielleicht auch das ein oder andere scheintote, was solls. Bei ein paar Kategorien habe ich mir einfach eine Maximalzahl gesetzt und den Rest entsorgt. Klingt radikal, bringt aber zum Vorschein was man wirklich braucht und was man eigentlich nur hat.

Ich stand vorm Schrank und hatte nichts anzuziehen.
Da ich ein guter Kombinierer bin war das wirklich seltsam. Während des Experiments gab es jedoch einige Augenblicke, als mit der Geistesblitz aus dem Nichts traf. Ich hielt ein Teil in der Hand und begriff plötzlich: ich kann Dich nicht leiden. Aus unterschiedlichen Gründen: es war an einer Stelle zu eng, es war formlos, es war nicht meine Farbe. Ganz egal, aber unterschwellig produzierte es allein beim Anschauen schlechte Laune. Heute will ich am liebsten alles tragen.

Fehlkäufe sind die Pest.
Mottet man den Schrank aus kann man auch die Fehlkäufe alle mal auf einen Haufen werfen. Das ist ein sehr aufschlußreicher Prozeß, weil man sich Gedanken machen muß, was einen Fehlkauf ausmacht. Bei mir war meist die Farbe oder die Qualität das Problem, während der Zeit habe ich mir eine Shopping-Blacklist geschrieben. Darauf die Marken, die mich in bestimmten Kategorien (oder allen) fast immer enttäuscht haben. Ihr verführt mich also nicht mehr.

Was ist mein Stil?
So aneinandergereiht und auf Fotos festgehalten kann man den Hinweisen auf die eigenen Vorlieben eigentlich gar nicht entkommen. Ich scheine kleine Muster zu lieben, Blautöne, möglichst fließende Kleidung, grobes Leinen und Erdtöne bei Ledertaschen. 

Spaß an Mode, geht das?
Hand aufs Herz: ich wollte mich für immer vom Thema "Kreativ mit Kleidung" verabschieden und mein Leben in der Arbeitsuniform (Hosenanzug) und der Freizeituniform (Jeans und T-Shirt) fristen. Möglichst alles in Neutralfarben, weil es so leicht zu kombinieren ist. Das ist heute anders: das Experiment zwingt zum Umdenken und Ausprobieren. Ockergelbe Print-Capri mit lilafarbenem Uboot-Top? Hochgekrempelte Khakibluse mit rostrotem Faltenrock? Wäre ich von allein nicht darauf gekommen. Dabei bewundere ich diese Kombinationen immer in Frauenzeitschriften oder Modekatalogen - ich bin schon ein Rindvieh.


Und wie geht es weiter? Die Kleiderstange wandert ins Gästezimmer, der Blog in die Versenkung? Nein, ich habe vor, mich weiter lose mit diesem und anderen Themen zu beschäftigen und auch darüber zu schreiben. Den Shopping-Kompass (aka Blacklist) möchte ich noch ein wenig pflegen und dann kommentiert hier einstellen. Vielleicht ist meine Makeup-Sammlung mein nächstes Ziel?













Eins noch: ich wollte Danke sagen an die Leser, die meine Post kommentiert haben. Das motiviert und bedeutet mir viel, freue ich mich doch sehr daß jemand Interesse an meinem kleinen Experiment hat und vielleicht sogar einen Nutzen daraus zieht. Und sei es nur die Idee, daß eine Frau ein ganzes Jahr gebraucht hat, nach dem Umzug ihren Kleiderschrank einzuräumen. :-)